Hannover. Die DB InfraGO hat am 2. Oktober mit den umfangreichen Bauarbeiten entlang der Ost-West-Achse zwischen Hannover und Berlin begonnen. In den kommenden Monaten wird auf der Schnellfahrstrecke östlich und westlich von Stendal die Feste Fahrbahn erneuert, teolte das Unternehmen am Dienstag mit.
Diese Arbeiten seien besonders aufwendig und langwierig.
Gleichzeitig führen Bauteams die Elektrifizierung und den weiteren Ausbau der parallel verlaufenden Lehrter Stammbahn fort und setzen die Korridorsanierung im Abschnitt Lehrte – Berlin um.
Wolfgang Weinhold, Programmleiter Korridorsanierung der DB InfraGO, erklärte, dass auf der Strecke Hannover – Berlin Gleise, Weichen, Betonfahrbahn, Oberleitungen, Stellwerke und Bahnhöfe gebündelt erneuert oder modernisiert werden. Bis Dezember 2027 sollen mehr als 214 Weichen, rund 357 Kilometer Gleise, 100 Kilometer Oberleitungen sowie 13 Kilometer Lärmschutzwände ersetzt oder neu gebaut werden.
Zudem werden entlang der Strecke 25 Bahnhöfe modernisiert und teilweise barrierefrei ausgebaut.
Auf einer Länge von 52 Kilometern wird die in den 1990er Jahren verbaute Feste Fahrbahn auf der Schnellfahrstrecke grundlegend erneuert. Die DB InfraGO hat dafür bereits umfangreiche Vorbereitungen getroffen, um die Umleitungsstrecke über Braunschweig und Magdeburg auf die zusätzliche Belastung vorzubereiten.
Reisende im Nah- und Fernverkehr können sich auf angepasste Fahrpläne einstellen, die bereits in den Auskunftsmedien abrufbar sind.
Baustart für umfangreiche Bauarbeiten zwischen Hannover und Berlin
Die DB InfraGO hat am 2. Oktober mit den umfangreichen Bauarbeiten entlang der Ost-West-Achse zwischen Hannover und Berlin begonnen.
ICE T auf Bahnstrecke (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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