Durchsuchungsaktion in der Geflügelhaltung im Emsland

Bei einer groß angelegten Durchsuchungsaktion in mehreren Landkreisen Niedersachsens haben Beamte 33 Personen ohne gültigen Aufenthaltstitel angetroffen.

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Polizei (Archiv)
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Osnabrück. Bei einer groß angelegten Durchsuchungsaktion in mehreren Landkreisen Niedersachsens haben Beamte 33 Personen ohne gültigen Aufenthaltstitel angetroffen. Das teilte das Hauptzollamt Osnabrück am Mittwoch mit.


Bereits am Donnerstag letzte Woche durchsuchten rund 80 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück Wohnungen und Firmen in den Landkreisen Emsland, Rotenburg/Wümme und Cloppenburg. Im Fokus der Ermittlungen steht eine bulgarische Firma. Sie steht im Verdacht, seit Sommer 2023 georgische Staatsbürger über fiktive Werkverträge in Geflügelbetrieben eingesetzt zu haben, ohne dass diese eine Arbeitserlaubnis für Deutschland besaßen.

In Arbeitnehmerunterkünften wurden 24 dieser Personen festgestellt, auf einem Bauernhof weitere neun, die gerade bei Hähnchenfangarbeiten angetroffen wurden. Gegen alle 33 Georgier wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Sie haben durch die rechtswidrige Arbeit ihr dreimonatiges Aufenthaltsrecht verwirkt und erhielten vom zuständigen Ausländeramt eine Ausreiseaufforderung.

Bereits in früheren Ermittlungen waren derselben bulgarischen Firma 40 weitere georgische Staatsbürger ohne Arbeitsgenehmigung zugeordnet worden. Die Ermittlungen werden fortgeführt.


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