Wildeshausen. Die Feuerwehr Wildeshausen hat mit einer realistischen Übung auf die Gefahren dünner Eisflächen aufmerksam gemacht. Bei einem spontanen Übungsdienst am Montagabend simulierten die Einsatzkräfte ab 19 Uhr die Rettung einer eingebrochenen Person, wie die Feuerwehr mitteilte.
Zwei Einsatzkräfte zogen spezielle Überlebensanzüge an, wobei einer auf das Eis ging und einen Einbruch simulierte.
Die Rettung erfolgte unter realistischen Bedingungen mit Leinen und Hilfsmitteln, um die Auflagefläche zu vergrößern. Dabei zeigte sich, dass selbst eine etwa vier Zentimeter dicke Eisdecke trügerisch und nicht tragfähig sein kann.
Pressesprecher Jannik Stiller warnte eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Gewässer.
Die Eisdecke wirke zwar stabil, sei aber aufgrund unterschiedlicher Dicken nicht sicher. Die Feuerwehr wies zudem auf erhebliche Gesundheitsrisiken wie Bewusstlosigkeit nach etwa 30 Minuten im kalten Wasser hin und appellierte, Eisflächen nicht zu betreten und Kinder zu sensibilisieren.
Feuerwehr Wildeshausen warnt nach Eisrettungsübung vor dünnem Eis
Die Feuerwehr Wildeshausen hat mit einer realistischen Übung auf die Gefahren dünner Eisflächen aufmerksam gemacht.
Rettungswagen im Schnee (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

