Forstministerin Staudte: 450.000 Euro für Waldbrandfrüherkennung in Alt Garge

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium stärkt den Schutz der Wälder mit der Erweiterung des automatisierten Waldbrandfrüherkennungssystems (AWFS).

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Miriam Staudte (Archiv)
Miriam Staudte (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Alt Garge. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium stärkt den Schutz der Wälder mit der Erweiterung des automatisierten Waldbrandfrüherkennungssystems (AWFS). Forstministerin Miriam Staudte (Grüne) hat in Bleckede einen neuen Standort in Betrieb genommen, um die Überwachung waldbrandgefährdeter Gebiete zu verbessern, teilte das Ministerium am Montag mit. Angesichts der zunehmenden Hitze- und Trockenperioden sei eine schnelle und zuverlässige Erkennung von Waldbränden entscheidend, um Schäden für Mensch, Natur und Infrastruktur zu begrenzen.


Niedersachsen reagiere mit dieser Erweiterung vorausschauend auf die Herausforderungen des Klimawandels und stärke die Vorsorge gegen Naturgefahren nachhaltig, heißt es aus dem Ministerium. Mit Alt Garge sind nun insgesamt 18 Standorte für Waldbrandfrüherkennungssysteme eingerichtet. Das seit 2009 eingesetzte System ermöglicht eine flächendeckende Überwachung großer Waldgebiete.

Mithilfe hochempfindlicher Kameratechnik werden Rauchentwicklungen frühzeitig erkannt und digital ausgewertet. Die Investitionen in Höhe von 450.000 Euro dienen der Modernisierung bestehender Standorte sowie dem Ausbau der Überwachung durch neue Standorte in Alt Garge und Rosengarten.

Mit dieser Maßnahme wird die räumliche Abdeckung weiter verbessert und die Überwachungsleistung nachhaltig gestärkt.

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