Oldenburg. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland haben am Mittwoch, 17. Juni, eine groß angelegte Durchsuchungsaktion gegen eine mutmaßliche Betrügerbande durchgeführt. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, wurden dabei fünf Haftbefehle vollstreckt und elf Objekte in Bremen, Delmenhorst und Ganderkesee durchsucht.
Die Ermittlungen richten sich gegen sieben Männer im Alter von 18 bis 31 Jahren sowie einen 17-jährigen Jugendlichen.
Sie stehen im Verdacht, gewerbs- und bandenmäßigen Betrug begangen zu haben, indem sie mit gefälschten Daten Bargeld an Geldautomaten und an Kassen von Einzelhandelsgeschäften abhoben. Der entstandene Schaden beläuft sich nach Angaben der Ermittler auf mehrere Millionen Euro.
Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden.
Drei der acht Tatverdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, die übrigen fünf kamen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an, weitere Angaben machten die Behörden mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht.
Fünf Haftbefehle nach Millionenbetrug mit Geldautomaten vollstreckt
Die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland haben am Mittwoch, 17. Juni, eine groß angelegte Durchsuchungsaktion gegen eine mutmaßliche Betrügerbande durchgeführt.
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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