Hannover. Der Holzeinschlag in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Donnerstag mitteilte, wurden landesweit rund 3,6 Millionen Kubikmeter Holz (ohne Rinde) geschlagen.
Das entspricht einem Plus von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In absoluten Zahlen bedeutet das einen Zuwachs von 307.100 Kubikmetern.
Den größten Anteil am Holzeinschlag machte mit 73,3 Prozent weiterhin Nadelholz aus.
Die Menge teilte sich in die Gruppen „Fichte, Tanne, Douglasie und sonstiges Nadelholz“ mit 1,2 Millionen Kubikmetern und „Kiefer und Lärche“ mit 1,5 Millionen Kubikmetern auf. Laubhölzer spielten mit einem Anteil von 26,7 Prozent eine deutlich geringere Rolle.
Mehr als die Hälfte des eingeschlagenen Holzes wurde als Stammholz genutzt, der Anteil lag bei 54,3 Prozent.
Deutlich rückläufig ist das sogenannte Schadholz. Im vergangenen Jahr entfielen 15,0 Prozent des Holzeinschlags auf Holz, das infolge von Schäden eingeschlagen werden musste.
Mit insgesamt 546.400 Kubikmetern ist die Menge im Vergleich zu den Vorjahren erheblich gesunken. Nahezu alle Schadursachen gingen zurück, lediglich sonstige Ursachen wie Pilzerkrankungen nahmen leicht zu.
Trotz des Anstiegs lag der Einschlag weiterhin deutlich unter dem Niveau der vergangenen Jahre: Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 ergab sich ein Rückgang um 25,2 Prozent.
Holzeinschlag in Niedersachsen steigt um 9,2 Prozent
Der Holzeinschlag in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.
Holzstämme (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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