IG Metall eröffnet Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Hannover

Die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie im Tarifgebiet Niedersachsen starten am Donnerstag, 8. Oktober, mit der ersten Runde im Maritim Airport Hotel Hannover.

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Schweißer bei der Arbeit (Archiv)
Schweißer bei der Arbeit (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Hannover. Die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie im Tarifgebiet Niedersachsen starten am Donnerstag, 8. Oktober, mit der ersten Runde im Maritim Airport Hotel Hannover. Das teilte die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit. Tagungsort ist das Foyer des Hotels in der Flughafenstraße 5 in Hannover-Langenhagen.


Für die Presse sind gegen 9:45 Uhr Statements von Thorsten Gröger vor Kamera und Mikrofonen vorgesehen, gegen 10:00 Uhr folgt der Verhandlungsauftakt mit Auftaktbildern. Nach dem Abschluss der ersten Verhandlungsrunde sind gegen 12:15 Uhr weitere Statements geplant.

Gröger, IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer für das Tarifgebiet Niedersachsen, steht vor Beginn und nach Ende der Verhandlungen für O-Töne und Interviews zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Tarifrunde steht die Forderung der IG Metall nach 5 Prozent mehr Entgelt für Beschäftigte und Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Gröger sagte: "Dass die Arbeitgeber unsere Forderung zunächst zurückweisen, überrascht niemanden. Tarifverhandlungen beginnen schließlich nie mit Beifall, sondern mit unterschiedlichen Interessen. Entscheidend ist, ob aus der ersten Abwehrhaltung am Verhandlungstisch ein ernsthafter Dialog über die Lebensrealität der Beschäftigten wird. Wer Wettbewerbsfähigkeit ausschließlich durch die Brille der Kosten betrachtet, verengt den Blick auf die eigentliche Aufgabe unnötig klein. Die Zukunft eines Industriestandorts entscheidet sich an der Qualität der Produkte, an Innovation, Investitionen, Produktivität und allen voran an der Fähigkeit, gute Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Deshalb erwarten wir von den Arbeitgebern mehr als reflexhafte Ablehnung und Krisenrhetorik." Die erste Verhandlungsrunde findet nach Angaben der Gewerkschaft am 8. Oktober statt, weitere Termine wurden zunächst nicht genannt.


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