Hannover. Die Verbraucherpreise in Niedersachsen sind im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Dienstag mit.
Damit hat sich die Inflationsrate im Vergleich zum Vormonat November, als sie noch 2,2 Prozent betrug, abgeschwächt. Gegenüber November stiegen die Preise im Dezember um 0,2 Prozent.
Besonders stark verteuerten sich Dienstleistungen, deren Preise um 3,5 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen.
Deutliche Anstiege gab es unter anderem bei Brief- und Paketdienstleistungen (+8,5 Prozent) sowie bei Versicherungen (+6,0 Prozent). Dagegen entwickelten sich die Preise für Nahrungsmittel mit einem Plus von 1,7 Prozent weiterhin unterdurchschnittlich.
Energieprodukte waren im Schnitt 1,6 Prozent günstiger als vor einem Jahr, wobei Heizöl und Strom preislich sanken, Kraftstoffe jedoch leicht teurer wurden.
Die sogenannte Kerninflation, die Preise ohne Nahrungsmittel und Energie, lag bei 2,4 Prozent. Die Nettokaltmieten stiegen moderat um 2,1 Prozent.
Die endgültigen Ergebnisse werden voraussichtlich am 9. Januar veröffentlicht, sofern bis dahin keine Korrektur erfolgt.
Inflationsrate in Niedersachsen sinkt auf 1,9 Prozent
Die Verbraucherpreise in Niedersachsen sind im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gestiegen.
Käseregal im Supermarkt (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

