Niedersachsen. Bei landesweiten Kontrollaktionen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Friseurhandwerk haben Behörden in Niedersachsen Hunderte Verstöße festgestellt. Das teilte das Niedersächsische Wirtschaftsministerium mit.
An den Aktionstagen am 14. März sowie vom 16. bis 18. März waren neben den kommunalen Schwarzarbeitsbekämpfungsbehörden auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls sowie weitere Ämter beteiligt.
Insgesamt wurden 372 Betriebe und 865 Personen überprüft. Dabei stellten die Einsatzkräfte 429 Verdachtsfälle von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung fest.
Im Fokus stand das Friseurhandwerk, wo allein 100 mutmaßliche Verstöße gegen die Handwerks- oder Gewerbeordnung registriert wurden. Der Zoll ermittelte zudem in 61 Fällen wegen möglicher Verstöße gegen das Mindestlohngesetz und in 44 Fällen wegen nicht oder falsch abgeführter Sozialversicherungsbeiträge.
In mehreren Regionen kam es zu Betriebsschließungen.
In Osnabrück musste ein Salon geschlossen werden, der bereits im Juli 2025 aus der Handwerksrolle gelöscht worden war. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurde ein Barber-Shop vorläufig untersagt und die Räume versiegelt.
In Hannover stellten Beamte die illegale Beschäftigung eines Touristen mit Schengen-Visum fest. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betonte die Bedeutung der Aktionen für den Schutz gesetzestreuer Betriebe.
Landesweite Kontrollen im Friseurhandwerk decken Hunderte Verstöße auf
Bei landesweiten Kontrollaktionen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Friseurhandwerk haben Behörden in Niedersachsen Hunderte Verstöße festgestellt.
Zoll (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

