Niedersachsen plant Gesetz für besseren Kinderschutz

Die niedersächsische Landesregierung hat den Entwurf für ein neues Kinderschutzgesetz auf den Weg gebracht.

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Kinder in einer Schule (Archiv)
Kinder in einer Schule (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung hat den Entwurf für ein neues Kinderschutzgesetz auf den Weg gebracht. Das teilte die Staatskanzlei am Montag mit.


Das sogenannte NKischG soll Beratungs- und Präventionsangebote stärken und die Erstellung von Schutzkonzepten in Schulen sowie der Kinder- und Jugendarbeit vorschreiben. Eine neu einzurichtende Koordinierungsstelle Kinderschutz soll Träger der Jugendhilfe, Schulen und Kitas bei der Entwicklung dieser Konzepte unterstützen. Geplant sind zudem regionale Fortbildungsangebote für eine bessere Vernetzung der beteiligten Stellen sowie ein Beirat Kinderschutz, der Handlungsbedarfe identifizieren und Präventionsstrategien einleiten soll. Staatssekretärin Christine Arbogast betonte, mit dem Gesetz werde der Kinderschutz in Niedersachsen langfristig gestärkt, um Kinder und Jugendliche besser vor Gewalt zu schützen.

Der Gesetzentwurf ist Teil eines bereits im vergangenen Jahr beschlossenen Gesamtkonzepts und wurde nun zur Verbandsbeteiligung freigegeben.

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