Hannover. In Niedersachsen ist die Menge an gesammelten und erstbehandelten Elektroaltgeräten gesunken. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Dienstag mitteilt, wurden 2024 rund 85.500 Tonnen zur Erstbehandlung abgegeben.
Das ist ein Rückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bundesweit stieg die Menge dagegen um 1,5 Prozent.
Niedersachsens Anteil am bundesdeutschen Aufkommen lag bei 9,3 Prozent.
Von der Gesamtmenge konnten etwa 69.100 Tonnen, also 80,8 Prozent, recycelt oder zur Wiederverwendung vorbereitet werden. Knapp ein Fünftel wurde energetisch verwertet oder in Verfüllstätten entsorgt.
Lediglich 834 Tonnen wurden ohne energetische Verwertung verbrannt. Den größten Anteil am Abfallaufkommen machten mit 35,2 Prozent (rund 30.100 Tonnen) sogenannte Haushaltskleingeräte wie Staubsauger, Toaster oder Bügeleisen aus.
Auf Großgeräte wie Waschmaschinen oder Elektroherde entfielen 25,5 Prozent (21.800 Tonnen).
Bildschirme wie Fernseher, Laptops und Monitore machten mit 11.900 Tonnen 13,9 Prozent aus, während auf kleine IT- und Telekommunikationsgeräte wie Smartphones und Drucker 13,6 Prozent (11.700 Tonnen) entfielen. Wärmeüberträger wie Kühlschränke und Klimageräte schlugen mit 9.900 Tonnen (11,6 Prozent) zu Buche.
Niedersachsen sammelt weniger Elektroschrott ein
In Niedersachsen ist die Menge an gesammelten und erstbehandelten Elektroaltgeräten gesunken.
Elektro-Schrott (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

