Niedersachsen will kritische Infrastrukturen robuster machen

Die niedersächsische Landesregierung hat ihren Dialog zur Stärkung kritischer Infrastrukturen fortgesetzt.

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Christian Meyer (Archiv)
Christian Meyer (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung hat ihren Dialog zur Stärkung kritischer Infrastrukturen fortgesetzt. Umwelt- und Energieminister Christian Meyer teilte mit, dass vor dem Hintergrund einer verschärften Sicherheitslage Energie-, Wasser- und Telekommunikationsnetze robuster und unabhängiger werden müssten.


Dazu gehöre mehr Investition in den Netzausbau und eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien. Meyer kritisierte dabei aktuelle Sparpläne der Bundesregierung beim Netzausbau. 'Am Netzausbau und an der Sicherheit zu sparen, ist falsch', sagte der Minister. Er forderte mehr Erdverkabelung, die nicht nur die Umwelt schone, sondern auch sicherer sei.

Dezentrale erneuerbare Energien und Speicher sowie zentrale Technik in europäischer Hand seien weitere Bausteine für mehr Versorgungssicherheit. An dem Dialog im Umweltministerium nahmen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft teil. Es wurde betont, dass Störungen in einem Sektor wie der Energieversorgung schnell Auswirkungen auf andere Bereiche wie Wasser oder Telekommunikation haben können.

Die Ergebnisse sollen Ende April in eine Plenumssitzung einfließen, um konkrete Empfehlungen für Niedersachsen zu erarbeiten.

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