Wolfsburg. Das Wolfsburger Ordnungsamt hat im vergangenen Jahr insgesamt 157.469 Verkehrsverstöße registriert. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Die Zahl liegt zwar etwa 2.000 Verstöße unter dem Vorjahreswert, die Buß- und Verwarnungsgelder stiegen jedoch auf rund 5,74 Millionen Euro an. Besonders auffällig ist die hohe Zahl von 112.980 Geschwindigkeitsüberschreitungen, die nahezu auf dem Niveau von 2024 blieb.
In der Folge wurden 12.675 Bußgeldbescheide erlassen und 407 Fahrverbote ausgesprochen.
Der höchste gemessene Wert lag bei 131 Stundenkilometern auf der Heinrich-Nordhoff-Straße, wo nur 50 km/h erlaubt sind. Weitere extreme Überschreitungen gab es auf der Braunschweiger Straße (125 km/h) und der Wolfsburger Landstraße (121 km/h).
Die meisten Geschwindigkeitsverstöße wurden auf der Braunschweiger Straße (14.462), der Heßlinger Straße (9.391) und der Berliner Brücke (8.109) festgestellt. An den stationären Anlagen am St.-Annen-Knoten wurden zudem 1.919 Rotlichtverstöße geahndet.
Bei den Parkverstößen verzeichnete die Stadt 33.364 Verfahren, was in etwa dem Niveau der Vorjahre entspricht.
Rückläufig sind die LKW-Verstöße auf der Berliner Brücke: Nach 4.234 Anzeigen im Jahr 2024 wurden 2025 noch 2.613 Verstöße festgestellt. Die vollständige Jahresstatistik ist auf der Internetseite der Stadt Wolfsburg einsehbar.
Ordnungsamt zieht Bilanz: 131 km/h in Tempo-50-Zone gemessen
Das Wolfsburger Ordnungsamt hat im vergangenen Jahr insgesamt 157.469 Verkehrsverstöße registriert.
Polizeiabsperrung (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

