Polizei zieht Bilanz zu Vorfällen mit Jugendgruppen in Salzgitter-Thiede

Die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel hat eine Bilanz zu Vorfällen mit Jugendgruppen im Stadtteil Thiede gezogen.

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Polizei bei Protesten in Chemnitz (Archiv)
Polizei bei Protesten in Chemnitz (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Salzgitter. Die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel hat eine Bilanz zu Vorfällen mit Jugendgruppen im Stadtteil Thiede gezogen. Seit Oktober vergangenen Jahres sei es wiederholt zu Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, Beleidigungen und Diebstählen gekommen, teilte die Polizei mit.


Das Verhalten der Beteiligten sei dabei oft aggressiv und respektlos gewesen, auch gegenüber Polizeibeamten. Ein besonders schwerer Vorfall war eine gefährliche Körperverletzung an zwei älteren Frauen, die zu großer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt habe. Die Polizei richtete daraufhin eine spezielle Ermittlungseinheit ein.

Im Zuge der Ermittlungen konnten drei Jugendliche als Hauptverantwortliche identifiziert werden, annähernd 20 weitere junge Personen waren involviert. Insgesamt wurden 23 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Neben den repressiven Maßnahmen stehe die Polizei im Austausch mit lokalen Akteuren wie Jugendhilfe und Schulen, um problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Die Polizei kündigte eine verstärkte Präsenz an und bittet die Bevölkerung weiterhin um Hinweise.

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