Raub, Einbruchversuch und Alkoholfahrten beschäftigen die Polizei in Lüneburg und Uelzen

Am 10. September hat in Lüneburg ein 22-Jähriger eine 54-Jährige geschubst, die ihr Fahrrad schob, und anschließend die Herausgabe des Rades gefordert.

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Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Lüneburg. Am 10. September hat in Lüneburg ein 22-Jähriger eine 54-Jährige geschubst, die ihr Fahrrad schob, und anschließend die Herausgabe des Rades gefordert. Das teilte die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen mit.


Die Tat ereignete sich in der Imenaustraße gegen 21:00 Uhr. Die Frau stürzte und verletzte sich leicht.

Eine Streifenwagenbesatzung stellte den 22-Jährigen im Nahbereich und nahm ihn nach Rücksprache mit einem Bereitschaftsstaatsanwalt vorläufig fest. Die weiteren strafprozessualen Maßnahmen dauern an.

Der Mann war bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten. Die Polizei ermittelt wegen einer Raubstraftat. In den späten Abendstunden des 10. September versuchten mehrere Unbekannte, in das Gebäude eines Tagungshotels im Schießgraben einzubrechen.

Gegen 23:50 Uhr versuchten sie, an verschiedenen Stellen mehrere Türen aufzudrücken, wurden jedoch durch Mitarbeiter gestört und ergriffen die Flucht. Die Polizei ermittelt.

In Lüneburg, Adendorf und Umgebung kam es am 10. September zudem zu mehr als einem Dutzend betrügerischen Anrufen durch "falsche Polizeibeamte am Telefon". Unter dem Vorwand, ein Familienmitglied sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt, versuchten Unbekannte, an das Vermögen der Angerufenen zu gelangen.

Die geforderten Summen lagen bei jeweils mehreren Zehntausend Euro. Alle bislang bekannten Angerufenen erkannten den Schwindel und reagierten besonnen. Die Polizei rät, bei solchen Gesprächen misstrauisch zu sein und im Zweifel selbst die Polizei unter der Telefonnummer 110 anzurufen.

Eine Wahlwiederholung solle vermieden und das Telefon für einige Sekunden aufgelegt bleiben, damit die vorherige Verbindung korrekt getrennt wird. Die Polizei fordert niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände am Telefon ein.

Informationen über finanzielle oder familiäre Verhältnisse sollten niemals am Telefon mitgeteilt werden. Betroffene sollten sich nicht unter Druck setzen lassen und das Gespräch sofort beenden.

Fremden Personen sollten niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände übergeben oder an einem vorgegebenen Ort deponiert werden. Wenn möglich, solle eine Vertrauensperson hinzugezogen werden. In Melbeck stoppte die Polizei am 10. September nach einem riskanten Überholmanöver in der Uelzener Straße einen 32 Jahre alten Fahrer mit seinem Pkw.

Gegen 15:00 Uhr stellten die Beamten bei ihm einen Alkoholwert von 1,65 Promille fest. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

In Bad Bevensen entwendete eine bislang unbekannte Person in der Nacht zum 10. September aus einem im Rosengarten abgestellten Pkw Bargeld sowie eine EC-Karte. Beides befand sich in einer Geldbörse im Fahrzeug.

Nach ersten Erkenntnissen war das Fahrzeug zum Tatzeitpunkt unverschlossen. Anschließend wurden auf dem Konto der EC-Karte unbefugte Aktivitäten festgestellt.

Die Polizei nimmt Hinweise entgegen. In Uelzen kontrollierte die Polizei am 10. September gegen 17:20 Uhr einen 39 Jahre alten Mann in der St.-Viti-Straße. In seinem Rucksack fanden die Beamten einen Zippbeutel mit weißer pulveriger Substanz; eine Überprüfung ergab, dass es sich um Amphetamin handelte.

Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Im Spottweg kontrollierte die Polizei am 11. September gegen 02:35 Uhr einen Pkw Tesla.

Bei der 41 Jahre alten Fahrerin ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,61 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. In Wriedel kollidierte am 10. September gegen 22:30 Uhr ein Audi A6 auf der Kreisstraße 25, Brockhöfer Straße, mit einem Straßenbaum.

Bei der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht einer Alkoholisierung des Fahrers. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,25 Promille.

Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 17.000 Euro. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit.

Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

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