Delmenhorst. Starker Schneefall und winterglatte Straßen haben am Freitag und Samstag zu zahlreichen Unfällen im Nordwesten Niedersachsens geführt. Das teilte die Autobahnpolizei Ahlhorn mit.
Insgesamt registrierten die Beamten 38 Vorfälle, bei denen Fahrzeuge aufgrund der Glätte und oft nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle verloren.
In 17 Fällen kam es zu Verkehrsunfällen mit Sachschaden. Dabei schleuderten Pkw und Lkw gegen Leitplanken oder andere Fahrzeuge.
Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Der Gesamtschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.
Betroffen waren die Autobahnen 1, 28 und 29 sowie die Bundesstraße 75 in den Landkreisen Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg, Vechta und der Stadt Delmenhorst.
Wiederholt blieben Lastwagen quer auf den Fahrstreifen stehen, wodurch der Verkehr zeitweise komplett zum Erliegen kam. Viele Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, kamen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen oder landeten im Schnee neben der Fahrbahn.
Einige Autos blieben zudem in Schneeverwehungen auf Parkplätzen stecken.
Starker Schneefall verursacht 17 Unfälle auf Autobahnen im Nordwesten Niedersachsens
Starker Schneefall und winterglatte Straßen haben am Freitag und Samstag zu zahlreichen Unfällen im Nordwesten Niedersachsens geführt.
Polizei | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

