Osnabrück. Das Sturmtief "Elli" hat in der Region von den Ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald für winterliche Straßenverhältnisse und zahlreiche Polizeieinsätze gesorgt. Seit Donnerstagabend mussten die Beamten zu etwa 140 witterungsbedingten Einsätzen ausrücken, darunter waren 70 Verkehrsunfälle, wie die Polizeidirektion Osnabrück mitteilte.
Die meisten Vorfälle endeten glimpflich mit Leichtverletzten oder Blechschäden.
Bei zwei Unfällen am Donnerstagabend wurden jedoch zwei Menschen schwer verletzt. In Bramsche kam eine 22-jährige Autofahrerin von der glatten Straße ab, ihre Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen.
In Meppen stürzte eine 52-jährige Radfahrerin und musste ebenfalls ins Krankenhaus. Am Freitagabend geriet auf der Nord-Süd-Straße bei Neudersum ein Auto infolge einer Schneeböe von der Fahrbahn und prallte gegen einen Baum, die Beifahrerin wurde leicht verletzt.
Weitere Vorfälle gab es unter anderem auf den Autobahnen 1 und 30, wo es zu Blechschäden kam.
In Ostfriesland blieben mehrere Fahrzeuge in Schneeverwehungen stecken. Die Polizei lobte das umsichtige Verhalten der meisten Verkehrsteilnehmer.
Für die kommenden Tage warnt sie weiterhin vor möglicher Glätte.
Sturmtief Elli verursacht rund 140 Einsätze im Nordwesten Niedersachsens
Das Sturmtief "Elli" hat in der Region von den Ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald für winterliche Straßenverhältnisse und zahlreiche Polizeieinsätze gesorgt.
Polizeiabsperrung | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

