Peine. Die Zahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Peine ist im vergangenen Jahr um 7,55 Prozent auf 2.891 gestiegen. Dies teilte die Polizei bei der Vorstellung ihrer Statistik für 2025 mit.
Besorgniserregend ist die Entwicklung bei Unfällen mit schweren Folgen: Die Zahl der Schwerverletzten stieg von 50 auf 69, zudem kamen vier Menschen ums Leben. Die sogenannten Baumunfälle nahmen um 41,67 Prozent auf 51 zu.
Als Risikogruppen traten erneut junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren sowie Senioren ab 65 Jahren hervor.
Während die Jüngeren an etwa 10,89 Prozent aller Unfälle beteiligt waren, lag der Anteil der Senioren bei 12,84 Prozent. Unter den 73 Schwerverletzten und Getöteten machten die Älteren mit 19 Personen einen Anteil von 26,03 Prozent aus.
Die Zahl der Unfälle mit Radfahrenden und E-Scootern nahm ebenfalls zu.
Als Hauptunfallursachen nannte die Polizei Fehler beim Abbiegen, Vorfahrtverstöße, nicht angepasste Geschwindigkeit und Alkohol. Die Leiterin des Polizeikommissariats, Julia Semper, sagte, die Zahlen bewegten sich nun wieder im Durchschnitt der vergangenen Jahre.
Die Polizei wolle weiter mit Prävention und Verkehrsüberwachung für Gefahren sensibilisieren und verwies auf das Ziel 'Vision Zero', schwere Unfälle ganz zu verhindern.
Verkehrsunfälle in Peine steigen deutlich an
Die Zahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Peine ist im vergangenen Jahr um 7,55 Prozent auf 2.891 gestiegen.
Notarzt-Einsatzfahrzeug (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

