Emden. Bei Umladearbeiten im Emder Hafen ist am Donnerstagnachmittag Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, handelte es sich um Brandmunition, die mit weißem Phosphor bestückt war.
Der Fund ereignete sich gegen späteren Nachmittag, als ein Bagger auf einem Arbeitsfahrzeug unbeabsichtigt ein Stein-Erd-Gemisch zusammen mit der Munition von einem Schiff auf die Pier im Binnenhafen lud.
Dabei entzündeten sich Reste des weißen Phosphors an der Luft. Verletzt wurde niemand, auch der Bagger blieb unbeschädigt.
Die Wasserschutzpolizei, die Feuerwehr Emden, Niedersachsen Ports und die Umweltbehörde waren vor Ort.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) riet dazu, die Entladearbeiten vorerst einzustellen. Sie sollen am Montag mit Fachpersonal fortgesetzt werden.
Die Reste der Brandmunition werden noch am Donnerstag vom KBD beseitigt. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nicht, da der Bereich abgesperrt ist.
Weißer Phosphor entzündet sich bei Munitionsfund im Emder Hafen
Bei Umladearbeiten im Emder Hafen ist am Donnerstagnachmittag Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.
Polizeistreife im Einsatz (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

