whatshotTopStory

Noch 370 Menschen in der LAB

von Robert Braumann


 In der Erstaufnahmeeinrichtung Braunschweig sind derzeit rund 370 Personen untergebracht. Die meisten von ihnen kommen aus dem Irak, Albanien, Montenegro, Syrien und dem Kosovo. Symbolfoto: Sina Rühland
In der Erstaufnahmeeinrichtung Braunschweig sind derzeit rund 370 Personen untergebracht. Die meisten von ihnen kommen aus dem Irak, Albanien, Montenegro, Syrien und dem Kosovo. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

Artikel teilen per:

20.07.2016


Braunschweig. In der Erstaufnahmeeinrichtung Braunschweig sind derzeit rund 370 Personen untergebracht. Die meisten von ihnen kommen aus dem Irak, Albanien, Montenegro, Syrien und dem Kosovo.

Hannah Buschmann, Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Pressesprecherin, sagte: "Von den Personen sind 71 Prozent Erwachsene und 29 Prozent Kinder, 39 Prozent sind weiblich, 61 Prozent männlich." Die Turnhalle auf dem Gelände konnte aufgrund der entspannten Belegungssituation bereits zum 30.06. zurück an die Stadt Braunschweig übergeben werden. Die letzten Leichtbauhallen wurden Anfang Mai abgebaut. "Wie in gesamt Niedersachsen wird aktuell auch am Standort Braunschweig mit Hochdruck daran gearbeitet, dass alle Flüchtlinge die Gelegenheit bekommen, ihren Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu stellen", so Buschmann weiter.

Markurth positiv gestimmt


Am Montag machten sich auch Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke einen Eindruck von der aktuellen Situation vor Ort und zeigten sich im Anschluss positiv gestimmt. Der Leiter Michael Lewin und seine Stellvertreterin Christine Möricke-Abifade berichteten über Belegungszahlen auf einem Niveau vor der großen Flüchtlingswelle, zügigen Identitätserkennungsverfahren des Landes, bereits erfolgten sowie geplanten Sanierungsmaßnahmen der Unterkünfte und Vorkehrungen für den etwaigen Fall eines erneuten Anstiegs der Flüchtlingszahlen.


Leiter der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig, Michael Lewin, mit Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Dezernentin Dr. Andrea Hanke vor den Gebäuden der Landesaufnahmebehörde in Kralenriede, Foto: Stadt Braunschweig



Ein gemeinsamer Rundgang bestätigte diese positive Schilderung. "Eine insgesamt entspannte Atmosphäre, wieder planbare strukturierte Abläufe und eine gute Zusammenarbeit auch mit städtischen Stellen kennzeichnet die jetzige Lage", kommentierte der Oberbürgermeister. "Gute Nachrichten für Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung, aber eben auch für alle Braunschweigerinnen und Braunschweiger."


zur Startseite