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Nur wenig Patienten aufgrund der Hitze behandelt



Braunschweig | Wolfenbüttel

Nur wenig Patienten aufgrund der Hitze behandelt

von Anke Donner


Hoch Wolfgang bescherte uns in der vergangenen Woche heiße Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke. Die  Anzahl der Hitze-Opfer hielt sich jedoch in Grenzen. Symbolfoto: Anke Donner
Hoch Wolfgang bescherte uns in der vergangenen Woche heiße Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke. Die Anzahl der Hitze-Opfer hielt sich jedoch in Grenzen. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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Region. Hoch Wolfgang bescherte uns in der vergangenen Woche heiße Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke. Da macht der Kreislauf schnell schlapp. In den Kliniken in der Region hielt sich die Anzahl der Patienten die aufgrund der Hitze behandelt werden mussten, jedoch in Grenzen. 

Marion Lenz von der Pressestelle des Klinikums Braunschweig teilte auf Nachfrage von reginalHeute.de mit: "Im Braunschweiger Klinikum gab es nur wenige Menschen, die wegen hitzebedingter Beschwerden die Notaufnahme aufsuchten. Es kamen ein paar jüngere und ältere Menschen mit Kreislaufproblemen, die überwiegend ambulant behandelt werden konnten." Diese Hitzewelle sei noch zu kurz gewesen, um gravierende Probleme auszulösen. Der leitende Arzt der Notaufnahmeklinik am Standort Salzdahlumer Straße, Dr. Christoph Haedicke empfiehlt bei großer Hitze die direkte Sonne zu meiden, viel zu trinken und, wenn möglich, mit sportlichen beziehungsweise körperlichen Aktivitäten zu warten bis die akute Hitzewelle vorbei ist.

Kurze Hitze-Phase


In den letzten Tagen, speziell auch an den extrem heißen Tagen vor den Unwettern in unserer Region, also am vergangenen Donnerstag und Freitag, sei es es nur zu einer eher geringen Anzahl von zusätzlichen Patienten gekommen, erklärt Dr. Ulrich Heida Oberarzt der Anästhesie und Ärztlicher Leiter Zentralen Aufnahme (ÄLZA) im Städtischen Klinikum Wolfenbüttel. Es haben an beiden Tagen jeweils fünf bis sieben Patienten das Krankenhaus aufgesucht oder sind mit dem Rettungsdienst eingeliefert worden, bei denen ein ursachlicher Zusammenhang zwischen Witterung und aktuellen gesundheitlichen Problemen vermutet werden kann. Im Vordergrund haben bei diesen Patienten Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme mit Schwindel und Sturz nach Synkope gestanden. Es ist zu vermuten, dass aufgrund der relativ kurzen Dauer der Hitzeperiode und urlaubsbedingter Änderung der Lebensweise keine weitere Verschärfung der gesundheitlichen Probleme aufgetreten ist", erklärt Heida. Und wenn auch der Sommer erst einmal auf Sparflamme geschaltet hat, gibt es einige goldene Regeln, die man beherzigen sollte:
Tragen Sie luftige Kleidung.
Halten Sie sich in kühlen Räumen auf.
Vermeiden Sie ungewohnte körperliche Anstrengung.


Setzen Sie sich nicht der prallen Sonne aus (z.B. bei der Arbeit im Garten).
Gönnen Sie sich eine verlängerte Mittagspause, machen Sie Siesta.
Bevorzugen Sie leichte Kost wie Gemüse, Fisch oder Obst.
Trinken Sie mehr als sonst, „immer über den Durst“, aber keinen Alkohol.
Bei Hitze verbraucht der Körper mehr Natrium. Deshalb ist es ratsam, natriumreiches Mineralwasser zu trinken und sich eine Extraprise Kochsalz zu gönnen.
Tragen Sie eine helle Kopfbedeckung, wenn Sie in der Sonne unterwegs sind.
Lassen Sie niemals Kinder oder Haustiere in einem geparkten Auto zurück.


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