Oberbürgermeister appelliert: "Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz"

Salzgitters Oberbürgermeister appelliert an das freiwillige Tragen von Mund-Nase-Masken zum Schutz der Mitmenschen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Salzgitter. Oberbürgermeister Frank Klingebiel richtet sich im Zuge der aktuellen Lockerungen in der Corona-Krise in einer Pressemitteilung der Stadt Salzgitter an die Bevölkerung. Darin appelliert er an die Vernunft der Menschen gerade in diesen Tagen und Wochen Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. So sei das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zwar keine verpflichtende Regelung, könne jedoch die Mitmenschen schützen.


"Seit Montag hat das öffentliche Leben wieder Fahrt aufgenommen, zahlreiche Geschäfte sind wieder geöffnet und so kommt man sich zwangsläufig in geschlossenen Räumen näher. Schützen Sie andere und tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz! Das sollte aus meiner Sicht keine verpflichtende Regelung sein, die kontrolliert wird, sondern eine freiwillige Maßnahme, um unsere Mitmenschen zu schützen. Das sehe ich genauso wie unsere Landesregierung“, so Klingebiel.

Im Personennahverkehr, beim Einkaufen oder dem Aufsuchen von Behörden, überhaupt beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen und überall dort, wo die Abstandsregelung nicht eingehalten werden könne, sei das Tragen einer Alltagsmaske sinnvoll. Eine sogenannte Alltagsmaske, auch „Community-Maske“ oder „Mund-Nase-Abdeckung genannt, sei eine textile Barriere, die infektiöse Tröpfchen, die zum Beispiel beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden, abfängt. Damit schütze eine solche Maske nicht die Trägerin oder den Träger, sondern Personen, die sich in der Nähe aufhalten. Eine solche Alltagsmaske sei kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zu den vorgeschriebenen Abstandregeln.

All diese Fakten seien bekannt, so Oberbürgermeister Klingebiel. Aus diesem Grund bleibe es bei einer eindringlichen Empfehlung. „Auch wenn wir heute keine weitere Neuinfektion zu verzeichnen haben, gibt es noch keine Entwarnung und es bei einer Empfehlung zu belassen, ist nach heutiger Einschätzung angemessen“, doch er stellt klar, „dass die nächsten Tagen zeigen werden, ob in diesem Punkt verpflichtend nachgesteuert werden müsste. Wir werden uns im Krisenstab die Entwicklung der Infektionszahlen und das Verhalten der Menschen in Salzgitter sowie das weitere Geschehen in Niedersachsen genau anschauen, um die Notwendigkeit des Erlasses einer Rechtspflicht in Salzgitter regelmäßig neu zu bewerten.“


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