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Öffentliches WLAN soll wachsen



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Öffentliches WLAN soll wachsen

von Robert Braumann


Der Knopf wurde im April symbolisch gedrückt: das kostenlose WLAN für alle ist partiell da. Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. Seit April 2016 gibt es kostenfreies WLAN an zwei Plätzen in der Innenstadt (Kohlmarkt sowie Schlossvorplatz einschließlich des Bohlwegs zwischen Dankwardstraße und Georg-Eckert-Straße) an. Die Stadt stellt Fördermittel für einen Ausbau in Aussicht.



Das Netz ist unter "BS|Hotspot" zu erreichen, in einer ein- bis zweijährigen Testphase soll die Akzeptanz bei den Nutzern, Möglichkeiten eines dauerhaften Betriebes sowie dessen Refinanzierungschancen ausgewertet und ermittelt werden. Parallel dazu beabsichtigen die Städte Wolfsburg, Salzgitter und Braunschweig mit weiteren Partnern in der Region unter Einbeziehung des ZGB kostenloses WLAN im Öffentlichen Nahverkehr anzubieten. Es soll dabei ein gemeinsames Netz für die Region entstehen.

45.000 Euro sollen helfen


Die Verwaltung beabsichtigt daher, zum sukzessiven weiteren Ausbau des kostenlosen WLAN-Angebotes einen Betrag in Höhe von bis zu 45.000 Euro aus Haushaltsmitteln des Jahres 2016 einzusetzen. Der Betrag soll in das kommende Jahr übertragen werden. Vorrangig sollen die für die Errichtung von Hotspots erforderlichen Investitionen bezuschusst werden, durch die wichtige Plätze und Wegeverbindungen in der Innenstadt ausgeleuchtet werden können. Alternativ soll für geeignete Standorte auch die Investition in eigene technische Infrastruktur geprüft werden, die im Sinne des Projektes bereitgestellt werden könnte. Darüber hinaus sei die Bereitschaft zur Kooperation mit weiteren Anbietern erforderlich, um sowohl in der Innenstadt als auch innerhalb der Region Seamless Roaming (Wechsel zwischen den Funknetzen beziehungsweise einzelnen Access-Points ohne spürbare Unterbrechung) zu ermöglichen. Zur Ergänzung des professionellen Angebotes und zur Erschließung weiterer Räume auch außerhalb der Braunschweiger Innenstadt ist beabsichtigt, die Braunschweiger Freifunk-Initiative ebenfalls zu fördern. Im Frühjahr wolle man über die im Einzelnen aufgewendeten Mittel und den erreichten Status weiter berichten.


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