Osterbotschaft: Bischof Meyns erinnert an die Zuversicht der frühen Christen

Diese Zuversicht sei nicht aus der Welt zu schaffen, selbst in Zeiten von Corona.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

Braunschweig. Landesbischof Christoph Meyns hat den Verzicht auf Ostergottesdienste in diesem Jahr als „Akt der Nächstenliebe“ gegenüber denen bezeichnet, die besonders von einer Ansteckung mit dem Coronavirus bedroht sind. In seiner Osterbotschaft betont er gleichzeitig, dass Ostern nicht ausfalle. Seit 2000 Jahren verkündeten die Christen, dass Christus auferstanden sei und den Tod besiegt habe. Ostern heiße: „Wir haben Halt, weil wir gehalten werden“, so der Landesbischof. Als die frühen Christen das leere Grab von Jesus bestaunten, war ihre Trauer und ihre Mutlosigkeit vergangen. Sie erkannten, dass Jesus den Tod besiegt habe. Dieses Ereignis schenkte ihnen Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft. Dies berichtet die Landeskirche in Braunschweig.


Diese Zuversicht sei nicht aus der Welt zu schaffen. Denn Gottes Lebensmacht lasse sich nicht einsperren. Ostern verspreche Zukunft, auch in der aktuellen Krise. Gleichzeitig ermutigt der Landesbischof alle Christen, diese Lebensmacht Gottes auch mit neuen und ungewöhnlichen Mitteln zu bezeugen: „Sagen wir es weiter: in unseren Familien und Freundeskreisen, am Telefon und im Internet, von Balkonen und Kirchtürmen.“

Die Onlinepredigt von Landesbischof Meyns ist auf der Seite der Landeskirche Braunschweig zu finden.


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