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Osterloh fordert bessere Komplexität über Marken hinweg



Wolfsburg

Osterloh fordert bessere Komplexität über Marken hinweg


Mehr als 300 Betriebsratsmitglieder aller deutschen Konzernstandorte waren nach Wolfsburg in den Kongresspark gekommen. Fotos: Konzernbetriebsrat
Mehr als 300 Betriebsratsmitglieder aller deutschen Konzernstandorte waren nach Wolfsburg in den Kongresspark gekommen. Fotos: Konzernbetriebsrat

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Wolfsburg. Arbeitnehmervertreter von Volkswagen, Audi, Porsche, MAN und weiterer deutscher Konzerngesellschaften haben bei der Betriebsräteversammlung des Automobilherstellers am heutigen Donnerstag über die Zukunft des Konzerns diskutiert.



Wie Claus-Peter Tiemann, Pressesprecher des Konzernbetriebsrates, mitteilt, waren zu dem Treffen mehr als 300 Betriebsratsmitglieder aller deutschen Konzernstandorte nach Wolfsburg in den Kongresspark gekommen. Mit dem Konzernvorstand besprachen die Arbeitnehmervertreter aktuelle Entwicklungen der Automobilindustrie und Herausforderungen an den VW Konzern und seine Marken.

Der Vorsitzende des VW-Konzernbetriebsrats Bernd Osterloh informierte die Arbeitnehmervertreter über die jüngsten Veränderungen der Konzernstruktur. In Richtung des Vorstands sage er: „Ich erwarte, dass wir über alle Markengruppen hinweg die Komplexität weiter reduzieren. Unser gemeinsames Unternehmen kann langfristig nur erfolgreich sein, wenn wir noch mehr Fortschritte bei der Realisierung von Synergien machen, zum Beispiel in der Entwicklung.“


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Osterloh machte klar, dass nur ein erfolgreiches Unternehmen langfristig Arbeitsplätze sichert. Er betonte aber auch, die Änderungen dürften nicht auf Kosten der Kolleginnen und Kollegen gehen.

In einer Podiumsdiskussion sprach Osterloh mit externen Experten über Herausforderungen des Kulturwandels in großen Konzernen. Osterloh machte dabei klar, dass der Prozess des Kulturwandels bei Volkswagen deutlich an Fahrt aufnehmen müsse. „Wir sind vor allem bei der Führungskultur bei VW noch lange nicht da, wo wir hinmüssen“, sagte Osterloh.


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