Wolfenbüttel. In seiner gestrigen Sitzung hat der Hochschulrat der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften den Senatsvorschlag zur Entlassung der Präsidentin Prof. Dr. Julia Siegmüller bestätigt. Dieser hatte bereits im Dezember in einer nicht öffentlichen Sitzung einstimmig für die Abwahl von Präsidentin Prof. Dr. Julia Siegmüller gestimmt – regionalHeute.de berichtete.
In einer Pressemitteilung vom heutigen Dienstag heißt es: „Aufgrund der deutlichen Positionierung des Senats hat sich der Hochschulrat entschieden, diesen Weg im Sinne des zügigen Fortgangs des Verfahrens und der Vermeidung von Verzögerungen zu gehen“, heißt es in der heutigen Stellungnahme des Hochschulrats. „Nach reiflicher Prüfung und intensiven Gesprächen mit dem Senat und dem Präsidium ist der Hochschulrat zu dieser Entscheidung gelangt. Es ist nun wichtig, die von Frau Professorin Siegmüller angestoßenen Erneuerungsprozesse gemeinsam mit den Mitgliedern der Ostfalia konsequent voranzutreiben, um die Hochschule zukunftsfähig aufzustellen“, erklärt die Hochschulratsvorsitzende Claudia Kayser.
Ostfalia-Präsidentin Prof. Dr. Julia Siegmüller sagt: „Ich bedauere die Entwicklung und hätte die Ostfalia gerne länger mitgestaltet. Die Hochschule hat viel Potenzial und ich wünsche ihr alles Gute für die Zukunft.“
So soll es weitergehen
Das Niedersächsische Hochschulgesetz sehe zum weiteren Verfahren jetzt vor, dass der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, nach rechtlicher Prüfung über die Entlassung aus dem Amt entscheidet. Bis dahin bleibe Präsidentin Prof. Dr. Julia Siegmüller weiter im Amt. Über die Neubesetzung werde im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung entschieden.

