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Ostfalia-Student entwickelt intelligente Ladesäule



Peine | Wolfenbüttel

Ostfalia-Student entwickelt intelligente Ladesäule

von Jan Weber


v.l. Prof. Dr. Ekkehard Boggasch (Labor für Elektrotechnik und regenerative Energietechnik der Versorgungstechnik), Niklas Jüttner (Ostfaliastudent), Prof. Dr. Thorsten Ahrens (Labor für Bioverfahrenstechnik) bei der Vorführung der intelligenten Ladesäule. Fotos: Jan Weber
v.l. Prof. Dr. Ekkehard Boggasch (Labor für Elektrotechnik und regenerative Energietechnik der Versorgungstechnik), Niklas Jüttner (Ostfaliastudent), Prof. Dr. Thorsten Ahrens (Labor für Bioverfahrenstechnik) bei der Vorführung der intelligenten Ladesäule. Fotos: Jan Weber

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Wolfenbüttel. Der Student Niklas Büttner stellte am heutigen Mittwoch an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft eine intelligente Ladesäule vor, die er im Rahmen seiner Bachelorarbeit entwickelte. Sie dient der „sauberen" Elektromobilität und des Datenaustauschs von Energieparks in der Region.



Bislang hat die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft nur elektrisch betriebene Fahrzeuge als Hybride zu ihrem Fuhrpark zählen können. Diese werden üblicherweise von einem Elektromotor und einem Verbrennungsmotor angetrieben. Mit der intelligenten Ladesäule von Niklas Büttner ist das jedoch anders. Er hat im Rahmen seiner Bachelorarbeit eine Säule entwickelt, die nun das erste voll elektrisch betriebene Dienstfahrzeug der Hochschule mit Energie „tankt".

Mobilität und Umweltfreundlichkeit


Er hat sowohl die Säule als auch deren Betriebssoftware entwickelt. Diese versorgen nun das Elektrofahrzeug der Hochschule mit „sauberer" Energie. Für ihn ist Elektromobilität nur sinnvoll, wenn sie voll und ganz auf erneuerbaren Energien beruht. Bislang war das bei der Ostfalia nicht so. Sein Managementsystem, das er „smart-charge“ nennt, hat zum Ziel, bestmögliche Mobilität bei voller Umweltfreundlichkeit zu gewährleisten.


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So sieht die intelligente Ladesäule aus. Foto:



In der Praxis dient die Ladesäule dazu, zwei Energieparks, die 45 Kilometer entfernt voneinander liegen, miteinander zu verbinden. Als intelligente Ladesäule entwickelt ermöglicht sie einen Austausch zwischen den Daten des regenerativen Energieparks am Campus Salzdahlumer Straße und den Daten des Energieparks in Ilsede im Landkreis Peine.

Bachelorarbeit mit 1.0 bestanden


Längerfristig ist ein weiterer Ausbau des Datenaustauschs beider Energieparks über die Elektromobilität vorgesehen. Dank der Leistung von Niklas Büttner, die mit sehr gut bewertet wurde, und der daraus folgenden Vernetzung der beiden Energieparks können Professoren und Studenten nun „sauber“ von A nach B kommen und ihre Forschungsergebnisse miteinander teilen.

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Niklas Jüttner bei der Präsentation seiner selbstentwickelten Ladesäule. Foto:


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