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Parkgebühren sollen teilweise steigen: Das sagen die Händler

von Alexander Dontscheff


Fürs parken könnte man demnächst tiefer in die Tasche greifen müssen. Symbolfoto: Archiv/Jan Borner
Fürs parken könnte man demnächst tiefer in die Tasche greifen müssen. Symbolfoto: Archiv/Jan Borner Foto: Jan Borner

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27.10.2017

Braunschweig. Vergangene Woche gab die Stadt Braunschweig bekannt, dass sie die Parkgebühren in der Innenstadt nach oben angleichen möchte. Das würde bedeuten, dass auch in den Bereichen, wo die Stunde parken derzeit 1,20 Euro kostet, die Gebühr auf 1,80 Euro angehoben würde. regionalHeute.de fragte die Händler in der City, was sie von dieser Idee halten.



Die Stadt möchte die Parkgebühren unter anderem deshalb angleichen, um Parksuchverkehr zu vermeiden. Da das Parken derzeit noch in Teilen der Stadt um ein Drittel billiger sei, würden dort vermehrt Autos nach einem Stellplatz Ausschau halten. Von den Mehreinnahmen, die auf rund 400.000 Euro jährlich geschätzt werden, sollen Investitionen in die Mobilität mitfinanziert werden.

Auf Seiten der Händler, stößt der Vorstoß überwiegend auf Ablehnung. Höhere Parkgebühren könnten Kunden abschrecken. Auch Verkäufer, die mit dem Auto zur Arbeit kommen, klagen über die hohen Parkkosten. Auf der anderen Seite hört man aber auch Stimmen, dass bei den Kunden ein Umdenken angeregt werden könnte, zu Fuß oder mit dem Fahrrad einzukaufen. Auch auf die Nutzung der Parkhäuser wird verwiesen.

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Annette Sieverling ist seit zwölf Jahren mit ihrem Geschäft im Magniviertel. Foto: Archiv


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