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Parkverbot am Harztorplatz nicht ausgeschildert? Stadt weist Kritik von sich

Schilder kennzeichnen das Parkverbot, sagt die Stadtverwaltung.

von Anke Donner


Am Harztorplatz gilt ein Parkverbot. Ein entsprechendes Schild weist in Höhe des ehemaligen "Kronprinzen" darauf hin.
Am Harztorplatz gilt ein Parkverbot. Ein entsprechendes Schild weist in Höhe des ehemaligen "Kronprinzen" darauf hin. Foto: Marc Angerstein

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14.09.2020

Wolfenbüttel. Bürgermeister Thomas Pink kündigte in der vergangenen Sitzung des städtischen Bauausschusses an, gegen die andauernden Parkverstöße in der Innenstadt vorzugehen (regionalHeute.de berichtete). Dabei ging es auch um die Falschparker am Harztorplatz. Eine Leserin kritisiert nun das Vorgehen. Man könne Autofahrer nicht für etwas bestrafen, von dem sie nichts wüssten. Gemeint sind Verbotsschilder, die ihrer Auffassung nach, fehlen.


"Ja, es gab dort für kurze Zeit Parkverbotsschilder. Aber die sind jetzt weg. Es gibt dort keine Schilder mehr, die auf der Fläche auf ein Parkverbot hinweisen. Sollte der Bürgermeister dort Reaktionen auf das Parken zeigen, müssen dort vorher wieder Schilder hin! Keine Schilder an der Straße werden dem Parkplatz zugeschrieben", sagt unsere Leserin und schreibt weiter, dass man Menschen nicht für einen Fehler bestrafen könne, von dem sie nichts wüssten.


Gleich mehrere Schilder weisen darauf hin, wie und ob in diesem Bereich geparkt werden darf. Foto: Marc Angerstein


Nachgefragt bei der Stadtverwaltung erklärt Pressesprecher Thorsten Raedlein, dass das Parkverbot an der Stelle sehr wohl ausgeschildert sei. Zwar nicht direkt auf oder am Platz, aber schon weit davor werde auf das Parkverbot hingewiesen. In Höhe des ehemaligen "Kronprinzen" ist ein Schild angebracht, das kennzeichnet, dass das Parken nur in gekennzeichneten Stellen erlaubt sei. "Diese Kritik müssen wir also von uns weisen", so Raedlein und erklärt, dass während der Übergangszeit zum Parkverbot Schilder aufgestellt, diese aber später entfernt wurden. Denn auch für zu viele Schilder gebe es ja immer wieder Kritik, so Raedlein.


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