Politik | Coronafrei

"Das Peiner Klinikum gehört in kommunale Hände"

Kreistagsabgeordneter Dieter Samieske äußert sich zu der Zukunft des insolventen Klinikums Peine.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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15.04.2020

Peine. Die jüngste Entwicklung nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens für das Klinikum Peine bietet die Möglichkeit für eine Rekommunalisierung des Krankenhauses. Dazu äußert sich der Kreistagsabgeordnete Dieter Samieske.


"Das Peiner Klinikum muss ein Krankenhaus von Menschen für Menschen sein, darf also nur mit Geldern von Bund, Land und Kommune finanziert werden.
Alle anderen Finanzierungsmodelle wie Public-private-Partnership (PPP) oder rein privat finanziert gehören in die Mottenkiste. Sie führen uns nicht in die Zukunft und schaden dem medizinisch sinnvollen und solidarischen Handeln im Gesundheitswesen.
Die Corona-Krise zeigt wieder einmal deutlich, dass das Gesundheitswesen in öffentliche Hände gehört und bei den Ausgaben für die Gesundheit nicht gespart werden darf. Eine Entwicklung wie sie mit dem Verkauf des Krankenhauses Peine an die AKH-Gruppe entstanden ist darf sich nie wiederholen. Es klingt daher wie Hohn, wenn jetzt schon wieder privat finanzierte Modelle ins Spiel gebracht werden.
Ein kommunales, in der Verantwortung des Kreises Peine befindliches Klinikum, mit guten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter bei guter Entlohnung und einer Vollversorgung für die Peiner Bevölkerung muss das Ziel sein. Lasst uns dafür gemeinsam einstehen.“


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