Impfungen bei niedergelassenen Ärzten weiterhin möglich

Der Corona-Krisenstab des Landkreises bittet außerdem alle Personen, die aufgrund von Erkältungssymptomen oder weil sie als Kontaktpersonen ermittelt worden sind, getestet werden, sich bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne zu begeben.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

Peine. Nachdem seit dem 1. September keine Erstimpfungen im Peiner Impfzentrum mehr angeboten werden können, weist der Landkreis Peine darauf hin, dass Erstimpfungen weiterhin auch bei zahlreichen niedergelassenen Ärzten möglich sind.


„Impfwillige sollten daher auch in anderen Arztpraxen anfragen, sollte der eigene Hausarzt keine Impfungen anbieten können. Nach Rücksprache mit Vertretern der Peiner Ärzteschaft gibt es ausreichend Impfstoff und auch genügend freie Kapazitäten“, erklärt Kreissprecher Fabian Laaß.

Das Risiko eines schweren Covid-Verlaufs werde nach den derzeitigen Erfahrungen sehr stark gemindert. „Bei den Covid-Erkrankungen von durchgeimpften Personen (Impfdurchbrüche) in unserem Landkreis sind zwar oftmals Erkältungssysmptome aufgetreten. Es handelte sich aber durchweg um milde Verläufe“, berichtet Laaß.

Auf Testergebnis warten


Der Corona-Krisenstab des Landkreises bittet außerdem alle Personen, die aufgrund von Erkältungssymptomen oder weil sie als Kontaktpersonen ermittelt worden sind, getestet werden, sich bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne zu begeben. „Leider haben wir in letzter Zeit vermehrt festgestellt, dass Personen nach erfolgtem PCR-Abstrich zum Sport oder zu Veranstaltungen gegangen sind beziehungsweise sich mit Familienangehörigen getroffen haben, bevor das Testergebnis vorlag. Das ist fahrlässig, rücksichtslos und gefährdet andere“, macht der Kreissprecher deutlich.


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