Nach Pilzbefall: Stadt rettet 150 Jahre alte Rotbuche

Zwei rund 150 Jahre alte Blutbuchen waren von einem zerstörerischen Pilz namens Riesenporling befallen.

Diese Rotbuche wurde von der Stadtverwaltung gerettet.
Diese Rotbuche wurde von der Stadtverwaltung gerettet. Foto: Stadt Peine.

Peine. Zwei rund 150 Jahre alte Blutbuchen waren von einem zerstörerischen Pilz namens Riesenporling befallen. Die Stadtverwaltung war 2020 vorsichtig optimistisch, dass einer der mächtigen Bäume gerettet werden kann. Nun ist es geglückt, wie aus einer Pressemitteilung der Stadt hervorgeht.


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Nach 3-jähriger Behandlung der Blutbuche im Stadtpark (Naturdenkmal), endet zum Ende des Sommers der Feldversuch, mit dem Einsatz des Pilzmittels zur Bekämpfung des schädlichen und aggressiven Riesenporlings das Naturdenkmal zu retten. Insgesamt sei die Blutbuche weiterhin gesund und vital. Bürgermeister Klaus Saemann freue sich sehr darüber, dass einer der schönsten und mächtigsten Bäume in der Stadt
Peine gerettet werden konnte.


Anderer Baum musste zurückgeschnitten werden


Eine 150 Jahre alte Blutbuche ist aufgrund eines Pilzbefalls im Frühjahr 2019 abgestorben. Sie wurde aus Sicherheitsgründen zurückgeschnitten und in dieser Phase wurde entdeckt, dass ein zweiter Baum ebenfalls von einem zerstörerischen Pilz befallen war. Umgehend wurde nach Möglichkeiten geforscht, den Baum vor demselben Schicksal zu bewahren. Mithilfe von Experten wurde der – mittlerweile erfolgreiche - Versuch unternommen, mit natürlichen Methoden dem Naturdenkmal zu helfen.


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