Neuer Radweg an der Landstraße nimmt die nächste Hürde

Ein Verein treibt das Projekt im Landkreis Peine voran.

Bürgermeister Nils Neuhäuser genannt Holtbrügge und Ortsbürgermeister Berend Heinemann mit dem Anerkennungsbescheid des Landes Niedersachsen.
Bürgermeister Nils Neuhäuser genannt Holtbrügge und Ortsbürgermeister Berend Heinemann mit dem Anerkennungsbescheid des Landes Niedersachsen. | Foto: Gemeinde Ilsede

Ilsede. Der Bürgerverein Radweg L413 Solschen Adenstedt hat einen wichtigen Schritt erreicht. Das Land Niedersachsen hat die Initiative offiziell anerkannt.



Bei einem gemeinsamen Fototermin am zukünftigen Standort des Radwegs präsentierten Gemeindebürgermeister Nils Neuhäuser genannt Holtbrügge und der Solschener Ortsbürgermeister Berend Heinemann den Anerkennungsbescheid.

Verein soll das Projekt vorantreiben


Ziel des Vereins ist es, den sogenannten Bürgerradweg entlang der Landesstraße 413 zwischen Solschen und Adenstedt zu realisieren. Der Verein wurde gegründet, um das Projekt aktiv voranzubringen. Bei der Gründungsversammlung traten 39 Personen bei, inzwischen zählt der Verein rund 100 Mitglieder. Den Vorsitz führen die Ortsbürgermeister Berend Heinemann und Karsten Könnecker. Der Verein soll vor allem den notwendigen Grunderwerb organisieren und gemeinsam mit der Gemeinde die planerischen Voraussetzungen schaffen.

Das Modell des Bürgerradwegs sieht vor, dass ein örtlicher Verein und die Kommune die Planung begleiten und die erforderlichen Grundstücksflächen bereitstellen. Sobald das Baurecht vorliegt, übernimmt das Land Niedersachsen den Bau und die spätere Unterhaltung des Radwegs. Die Baukosten trägt vollständig das Land. Die Gemeinde Ilsede übernimmt die Planung und deren Finanzierung.

Der Verein erwirbt die für den Bau benötigten Grundstücksteile von den beteiligten Landwirten. Für notwendige Zwischenfinanzierungen wird die Gemeinde unterstützend tätig. Bürgermeister Neuhäuser betont die Bedeutung des Engagements vor Ort: „Das Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Bürgerschaft, Ortsräte und Gemeinde gemeinsam handeln. Die Anerkennung durch das Land ist ein großer Schritt für die Region und für mehr Verkehrssicherheit.“

Der Verein wirbt weiterhin um zusätzliche Mitglieder, um dem Anliegen breiten Rückhalt zu geben. Der Jahresbeitrag beträgt zwölf Euro. Interessierte können sich direkt an die Vorsitzenden Karsten Könnecker oder Berend Heinemann wenden.

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