Peiner ver.di Vorsitzende fordert im Landtag 8. März als Feiertag

Bei einer Anhörung im Petitionsausschuss am 19. März 2025 habe man die Hintergründe und Argumente für die Einführung des Internationalen Frauentags als gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen erörtert.

Nanni Rietz-Heering, Vorsitzende des ver.di-Ortsvereins Peine, hat gemeinsam mit Vertreterinnen des ver.di-Landesbezirksfrauenrats Niedersachsen/Bremen die Forderung nach einem gesetzlichen Feiertag am 8. März im Niedersächsischen Landtag vorgebracht.
Nanni Rietz-Heering, Vorsitzende des ver.di-Ortsvereins Peine, hat gemeinsam mit Vertreterinnen des ver.di-Landesbezirksfrauenrats Niedersachsen/Bremen die Forderung nach einem gesetzlichen Feiertag am 8. März im Niedersächsischen Landtag vorgebracht. | Foto: Privat

Peine. Nanni Rietz-Heering, Vorsitzende des ver.di-Ortsvereins Peine, hat gemeinsam mit Vertreterinnen des ver.di-Landesbezirksfrauenrats Niedersachsen/Bremen die Forderung nach einem gesetzlichen Feiertag am 8. März im Niedersächsischen Landtag vorgebracht. Das berichtet Rietz-Heering in einer Pressemitteilung.



Bei einer Anhörung im Petitionsausschuss am 19. März 2025 habe man die Hintergründe und Argumente für die Einführung des Internationalen Frauentags als gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen erörtert.

Die Petition, die im Winter 2024 gestartet wurde, hatte ursprünglich 5.000 Unterschriften als Ziel – gesammelt wurden jedoch über 7.000. Aufgrund dieses großen Zuspruchs sei der Frauenrat eingeladen worden, die Forderung im Landtag vorzustellen. Neben Rietz-Heering trugen Ute Gottschaar, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin Niedersachsen/Bremen, Friederike Wolf, ver.di Landesbezirksfrauensekretärin, sowie Dunja Borges und Ulrike Adam aus dem Landesbezirksfrauenrat die Argumente vor.

Kein zweiter Muttertag


„Die Anhörung verlief in einer sehr wertschätzenden Atmosphäre“, berichtet Rietz-Heering. Besonders gelobt worden sei die strukturierte und anschauliche Präsentation, die mit 23 Minuten sogar schneller als die veranschlagten 25 Minuten abgeschlossen wurde. Auch inhaltliche Nachfragen aus dem Ausschuss gab es – unter anderem, ob der Frauentag stattdessen am Sonntag nach dem 8. März als Feiertag begangen werden könne. Dies hätten die Vertreterinnen entschieden abgelehnt: „Wir wollen keinen zweiten Muttertag, sondern einen gesetzlichen Feiertag am 8. März, wie er bereits im Koalitionsvertrag vorgesehen ist“, betont Rietz-Heering.

Der ver.di-Landesbezirksfrauenrat kämpft gemeinsam mit weiteren Organisationen wie dem Landesfrauenrat, dem DGB und dem Zentrum für Frauengeschichte in Oldenburg für die Einführung des Feiertags. Frauen weltweit gehen an diesem Tag auf die Straße, um Gleichberechtigung, gleichen Lohn und Schutz vor Gewalt zu fordern – unter dem Motto: „Frauenrechte sind Menschenrechte“. In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist der 8. März bereits ein gesetzlicher Feiertag, Niedersachsen solle nun nachziehen.

„Ich habe alle drei Peiner Landtagsabgeordneten angeschrieben, sie über unsere Forderung informiert und um ihre Unterstützung gebeten“, so Rietz-Heering abschließend.