Silvester in Peine: Wieder Polizisten mit Böller angegriffen

Im Bereich der Peiner Nord-Süd-Brücke kam es wieder zu Angriffen auf die Polizei. Dabei wurde eine Polizistin verletzt. Außerdem wurden vier Streifenwagen beschädigt.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Rudolf Karliczek

Peine. Nachdem sich bereits am 29. Dezember im Bereich der Peiner Nord-Süd-Brücke tumultartige Szenen mit Angriffen auf Polizeibeamte abgespielt haben, sind für die Silvesternacht zusätzliche Einsatzkräfte in Peine bereitgehalten worden. Die waren laut der Meldung der Peiner Polizei am Neujahrstag auch notwendig. Denn wieder wurden die Beamten angegriffen.


Zunächst sei der Abend auch ruhig und polizeilich unauffällig verlaufen. Zum Jahreswechsel hielten sich zahlreiche Personen im Bereich unterhalb der Nord-Süd-Brücke und der umliegenden Straßen auf. Nach zunächst silvesterüblichem Verhalten unter anderem mit Abbrennen von Feuerwerk, zeigte sich ein zunehmend aggressives Verhalten gegenüber der Polizisten.

Böller auf Polizisten geworfen


Gegen 0.30 Uhr sei es dann aus einer etwa 60 Personen großen Gruppe zu ersten Böller- und Feuerwerkswürfen auf die Polizeikräfte gekommen. Dieser gezielte Beschuss verstärkte sich soweit, dass zusätzliche Unterstützungskräfte unter anderem aus Braunschweig angefordert werden mussten. Nach dem Zusammenziehen der Kräfte und konsequentem Vorgehen gegen die aggressiven Personen, konnte die Lage im Laufe der ersten Stunden des neuen Jahres beruhigt werden.

Polizistin verletzt und Streifenwagen beschädigt


Im Rahmen dieser Ausschreitungen ist eine 30-jährige Polizeibeamtin verletzt worden. Ein sogenannter Polenböller explodierte in ihrer unmittelbaren Nähe. Die Polizistin musste sich in ärztliche Behandlung begeben und war zunächst nicht mehr dienstfähig. Außerdem sind vier Einsatzfahrzeuge durch die Explosionen von mutmaßlich verbotenen Feuerwerkskörpern beschädigt worden. Noch in der Nacht wurde die hohe Polizeipräsenz in der Peiner Südstadt aufrechterhalten. Ermittlungen zu diversen Straftaten, unter anderem wegen schwerem Landfriedensbruch, Körperverletzung und Angriffe auf Polizeikräfte sind aufgenommen worden. Weitere offene und verdeckte Maßnahmen zur konsequenten Verhinderung und Verfolgung der Straftaten werden folgen.


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