So sicher und schnell wie möglich am Einsatzort


Im Fahrsimulator konnte der Ernstfall geprobt werden. Fotos: Kathrin Zimmermann
Im Fahrsimulator konnte der Ernstfall geprobt werden. Fotos: Kathrin Zimmermann Foto: Feuerwehr Peine

Peine. Die Fahrzeuge werden immer größer, die Straßen immer enger: Die Herausforderungen an Feuerwehrleute im Einsatz steigen. Um mehr Sicherheit auf Einsatzfahrten zu erreichen, wurde am Samstag auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Peine ein Einsatzfahrtentraining durch die DEKRA durchgeführt.


Wie Kathrin Zimmermann, Pressesprecherin der Kreisfeuerwehr Peine mitteilt, soll das Training zukünftig halbjährlich wiederholt werden soll. Jeweils zwölf Feuerwehrfahrerinnen und –fahrer mit Führerschein der Klasse C können pro Training unterwiesen werden.

Bestandteil des Trainings war neben mehreren Fahrten am Fahrsimulator eine Wiederholung der Rechtsgrundlagen sowie eine theoretische Unterweisung zur Unfallprävention, die Reinhard Buchsdrücker, Projektleiter Fahrsimulation der DEKRA, laut Feuerwehr interessant und sehr gut vermittelte. Zum Beispiel wurde die Berechnung des Brems- und Anhalteweges wiederholt und die Risiken erhöhter Geschwindigkeit aufgezeigt. Wichtige Richtschnur war immer wieder die Verhältnismäßigkeit: Ist es gerechtfertigt, unterwegs Menschen in Lebensgefahr zu bringen, um acht Sekunden früher am Einsatzort anzukommen?

Training im Fahrsimulator


Die Teilnehmer des Trainings wiederholten in lebendigen Gesprächen in der Fahrschule Gelerntes und machten sich die Wichtigkeit der Sicherheit auf Einsatzfahrten einmal wieder deutlich. Im Fahrsimulator wurde zusätzliche Fahrsicherheit gewonnen – hier konnte man seine Grenzen und die des Fahrzeuges testen ohne echte Unfälle zu provozieren.

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Der Übungs-Truck der DEKRA. Foto:



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Im theoretischen Unterricht wurden die Inhalte vertieft. Foto:


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