Sie sind hier: Region >

Peiner Freischießen - Polizei zieht Bilanz



Peine

Peiner Freischießen - Polizei zieht Bilanz


Die Zahl der Eigentumsdelikte ist in diesem Jahr zurückgegangen. Symbolfoto: Alexander Panknin
Die Zahl der Eigentumsdelikte ist in diesem Jahr zurückgegangen. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

Artikel teilen per:

Peine. Von Freitag bis Dienstag fand das traditionsreiche Peiner Freischießen auf dem Schützenplatz, dem Hagenmarkt und in der Fußgängerzone von Peine statt. Gewalt, Diebstähle und alkoholisierte Minderjährige - wie die Polizei mitteilt, gab es auch in diesem Jahr einiges für sie zu tun.



Insbesondere in den ersten drei Tagen der Veranstaltung war ein hohes Besucheraufkommen zu verzeichnen. Das Polizeikommissariat Peine gewährleistete die Sicherheit und Ordnung, sowie einen störungsfreien Verlauf des Peiner Freischießens, inklusive aller damit zusammenhängenden Veranstaltungen auf dem Schützenplatz und dem innerstädtischen Bereich, durch Einrichtung einer stationären Polizeiwache auf dem Veranstaltungsgelände sowie dem Einsatz mobiler Einsatzteams. Zahlreiche Umzüge und Märsche der Schützengilden wurden polizeilich durch verkehrsregelnde Maßnahmen begleitet.

Bereits im Vorfeld wurden gegen elf Personen, die in der Vergangenheit wiederholt durch Rohheits- und Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten sind, für die Dauer des Peiner Freischießens Aufenthaltsverbote ausgesprochen. Während der Veranstaltung wurden zwei Verstöße gegen das Stadtverbot dokumentiert.

Platzverweise und Körperverletzungen


Durch die polizeiliche Präsenz und niederschwelliges Einschreiten gegen potenzielle Störer/-gruppen, konnten Konflikte frühzeitig erkannt und verhindert werden. Zur Verhinderung gewalttätiger Auseinandersetzungen wurden 22 Platzverweise ausgesprochen und sechs Personen vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen. Trotz der polizeilichen Maßnahmen kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu fünf Körperverletzungsdelikten. Von Samstag auf Sonntag kam es zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen einen Polizeibeamten. Der Täter warf ein gefülltes Bierglas auf den in der stationären Wache befindlichen Polizeibeamten. Dieser wurde jedoch nicht getroffen und blieb unverletzt. Der Täter konnte aufgrund einer unverzüglich eingeleiteten Fahndung auf dem Veranstaltungsgelände vorläufig festgenommen werden. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Weniger Diebstähle als in den Vorjahren


Weiterhin kam es zu drei Taschendiebstählen und zwei Eigentumsdelikten, bei denen Wertsachen aus abgestellten Taschen entwendet wurden. Hier ist ein deutlicher Rückgang von Straftaten im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen. Präventive Maßnahmen, wie der Hinweis, Handys und Geldbörsen nicht offen in den Hosentaschen zu tragen, wurden bereits vor Veranstaltungsbeginn über die örtliche Presse und auch die sozialen Medien getätigt. An den Veranstaltungstagen wurden Personen, welche ihre Handys/Geldbörsen in den Hosentaschen trugen, gezielt durch die mobilen Einsatzteams angesprochen.

Im Rahmen der Kontrollen auf dem Veranstaltungsgelände konnten insgesamt vier Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt werden. Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen konnten drei alkoholisierte Minderjährige festgestellt werden. Diese wurden vor Ort in Obhut genommen und Erziehungsberechtigten übergeben.


zur Startseite