Peine

Peiner LINKE solidarisiert sich mit den Beschäftigten der PUT


Symbolbild: Robert Braumann
Symbolbild: Robert Braumann

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09.12.2017

Peine. Wie die Linke mitteilte, solidarisieren sie sich mit den Beschäftigten der PUT und fordern ein Gesetz gegen Heuschrecken. Die entsprechende Pressemitteilung veröffentlichen wir unkommentiert und ungekürzt.



Erst vor einigen Monaten hat die IG Metall mit dem Gesellschafter der PUT, der Hanse IK einen sogenannten Zukunftsvertrag abgeschlossen. Der Bestand des Unternehmens sollte gesichert werden. Vor wenigen Tagen wurde dieser Zukunftsvertrag vom Betriebsrat gekündigt. Offensichtlich haben nur die Beschäftigten Einschnitte hinnehmen müssen, der Investor ist seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen.

Damit ist die Zukunft für die Beschäftigten nicht sicherer geworden. 260 Menschen und ihre Familien und 22 Auszubildende müssen um ihre Jobs bangen. „Die PUT und ihre Beschäftigten gehören zu Peine und müssen es auch bleiben“ erklärt Dieter Samieske vom Kreisvorstand der Linken.

Steinzeitkapitalismus


Der Eindruck, dass der Investor Hanse IK nur Profit aus dem Unternehmen rausziehen will und das ihm die Zukunft der Beschäftigten völlig egal ist, drängt sich auf. Das ist kein verantwortliches unternehmerisches Handeln, sondern Steinzeitkapitalismus. Ist der Investor eine Heuschrecke der nur Profitinteressen hat? Die IG Metall hat in diesem Zusammenhang bedauert, dass es in Deutschland kein Gesetz gegen Heuschrecken gibt.

Kreisvorsitzender Jürgen Eggers „Wir fordern ein Gesetz gegen diese Art von Heuschreckenfirmen, damit die Beschäftigten nicht zum Spielball von Pokerspielern und Zockern werden“. Unsere Solidarität gilt den Beschäftigten und ihren Familien. Diese liefern ehrliche Arbeit. Wir erwarten dass der Investor seinen Verpflichtungen nachkommt. Eine Antwort ist überfällig.


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