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Peiner nimmt an der Tour of Wessex in Südwestengland teil


Arnd Laskowski vor dem Start. Er fuhr mehr als 350 Kilometer durch England. Foto: Laskowski
Arnd Laskowski vor dem Start. Er fuhr mehr als 350 Kilometer durch England. Foto: Laskowski

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02.06.2017

Peine. Arnd Laskowski absolvierte als einer von 2500 Startern hügelige 355 Kilometer mit dem Rennrad durch Wessex, eine Region in Südwest-England. Bis dahin war Laskowski zwar schon im Alltag immer mal Fahrrad gefahren, mehr aber auch nicht. Sein englischer Freund Hugh Monro brachte ihn auf den Gedanken, es einmal mit dem Rennradsport zu versuchen.



„Gesagt, getan – als erstes habe ich mir einen Sponsor für die Ausrüstung gesucht“, berichtet der 50-jährige. Dann ging mitten im ungemütlichen deutschen Winter das Training los. Zum Glück war es nie allzu kalt, sodass Laskowski viele Kilometer durch das Peiner Land, den Elm und den Harz fuhr, um sich vorzubereiten. Am Himmelfahrtstag startete er dann gemeinsam mit seiner Frau und guten Freunden Richtung England.

Am Sonnabend ging es los. Die erste von drei Fahrten begann früh am Morgen bei kaltem Wind und drohendem Regen quer durch das hügelige Land im Südwesten der britischen Insel. Sonntag ging es bei etwas angenehmerem Wetter weiter. Montag, Feiertag in England, empfingen Regen, Nebel und Schwüle die Radfahrer. „Es gab einige Unfälle. Mein Freund Hugh hatte eine Reifenpanne und es war nicht gerade angenehm, durch den heftigen Regen zu fahren“, erinnert sich Laskowski.

Doch trotz widrigen Umständen schaffte er auch die dritte Etappe. Insgesamt saß er 18 Stunden und 27 Minuten im Sattel des Rennrades und überwand 4888 Höhenmeter. Die Bergfahrten hatten zum Teil bis zu 39 Prozent Steigung. Da waren 11.334 Kalorien schnell verbraucht.

„Toll war das Gesamterlebnis, die Nähe zur schönen Landschaft und die Freundschaft über alle Grenzen hinweg. Es waren Radfahrer aus vielen Ländern dabei und alle hatten viel Spaß. Im Vordergrund stand der Charity-Gedanke. Jeder ist für ein selbst gewähltes Projekt gefahren. Ich unterstütze mit der Tour den barrierefreien Umbau des Schützenhauses und habe 250 Euro erradelt“, sagt Laskowski abschließend.


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