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Perfider Trickbetrug: Anrufer täuscht Unglück von Sohn vor



Perfider Trickbetrug: Anrufer täuscht Unglück von Sohn vor

Mit 10.000 Euro sollte schlimmeres für den Sohn verhindert werden.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Anke Donner

Braunschweig. Am gestrigen Montagnachmittag gegen 14 Uhr bekam eine Seniorin im Braunschweiger Stadtbezirk Viehwegsgarten einen Anruf einer unbekannten Person. Diese schilderte der 83-jährigen Rentnerin ein angebliches schweres Unglück ihres Sohnes und forderte die Frau auf 10.000 Euro zu übergeben, um schlimmeres für den Sohn zu verhindern. Dies berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.



Geschockt von dem Gehörten, habe sich die Dame daraufhin zur Bank begeben, wo sie das geforderte Bargeld abhob. Am vereinbarten Ort habe sie das Geld an eine männliche Person übergeben. Diese werde als 30 bis 35 Jahre alt, zwischen 1,65 und 1,70 Meter groß mit einer schlanken Statur beschrieben. Außerdem habe der Mann seine dunklen Haare mit einem Scheitel getragen. Bei der Übergabe hatte er dunkle Kleidung, eventuell ein Sakko, an.

Nach der Übergabe habe die Rentnerin ihren Sohn angerufen, um sich nach ihm zu erkundigen. Dieser habe sich jedoch nicht in der von dem Betrüger beschrieben Situation befunden. Der Seniorin sei somit der Betrug bewusst geworden. Sie habe daraufhin umgehend die Polizei informiert.



Die Polizei sucht nach Zeugen



Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftat. Wer am gestrigen Montag zwischen 15:30 Uhr und 18:30 Uhr, verdächtige Beobachtungen im Bereich der Stadthalle, insbesondere im Hinblick auf die männliche Person gemacht hat, werde gebeten sich telefonisch unter 0531 476 2516 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

Des Weiteren sei es am gestrigen Nachmittag im gesamten Bereich der Stadt Braunschweig zu insgesamt fünf weiteren Versuchen eines Trickbetruges durch Anrufen von älteren Menschen gekommen. Hier seien die Betrüger jedoch leer ausgegangen, da die Angerufenen den Betrug erkannten und die Polizei informierten. Auch hier ermittele das zuständige Fachkommissariat jeweils wegen versuchtem
Trickbetruges.


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