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Personal fehlt: Kreißsaal muss schließen



Gifhorn

Personal fehlt: Kreißsaal muss schließen


Werdende Eltern müssen zu anderen Kliniken ausweichen. Foto: Pixabay
Werdende Eltern müssen zu anderen Kliniken ausweichen. Foto: Pixabay Foto: Pixabay

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Gifhorn. Aufgrund von erheblichen personellen Ausfällen muss das Helios Klinikum Gifhorn nach eigenen Angaben seinen Kreißsaal vom 17. Dezember, 08:00 Uhr, bis zum 22. Dezember, 6 Uhr, schließen. Ab dem 22. Dezember, 6 Uhr, wird der Betrieb wieder wie gewohnt aufgenommen und der Kreißsaal wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen.



Werdende Mütter, deren Entbindung in diesem Zeitraum ansteht, werden gebeten, eine andere Klinik aufzusuchen.

Das Klinikum bedauert die Einschränkung für die werdenden Eltern und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten sehr, bittet jedoch um Verständnis. Das oberste Ziel ist und bleibt, die bestmögliche Versorgung für die Patienten sicherzustellen. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass der Bedarf an Hebammen das Angebot an Fachkräften für diesen Bereich deutlich übersteigt. Wenn dazu Ausfälle durch Krankheit oder Schwangerschaft kommen, ist ein kurzfristiger Engpass nicht mehr zu kompensieren. Deshalb haben sich das Klinikum zum Wohl der Entbindenden zu dieser Maßnahme entschlossen.


Gleichwohl unternehme es viel, um gegenzusteuern. Um die Versorgung in den kommenden Jahren sicherzustellen, hat sich das Helios Klinikum Gifhorn dazu entschlossen, Hebammen selbst auszubilden. Zwei Kolleginnen haben ihre Ausbildung bereits begonnen, zwei weitere beginnen im kommenden Jahr. Weitere Bewerbungen liegen vor. Zudem hat das Klinikum stark und gezielt in Kampagnen zur Personalgewinnung investiert.

Sollte die Schließung wider Erwarten vermieden werden können, teilt das Klinikum dies umgehend mit.


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