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Personeller Wechsel in Samtgemeinderat Grasleben



Helmstedt

Personeller Wechsel in Samtgemeinderat Grasleben


Reinhard Beckmann (Mitte) wurde in der letzten Sitzung vor der Sommerpause aus dem Samtgemeinderat verabschiedet. Foto: Samtgemeinde Grasleben
Reinhard Beckmann (Mitte) wurde in der letzten Sitzung vor der Sommerpause aus dem Samtgemeinderat verabschiedet. Foto: Samtgemeinde Grasleben

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Grasleben. In der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates Grasleben verabschiedete das Gremium den langjährigen Ratsherrn Reinhard Beckmann aus seinen Reihen. Für Beckmann ist ab sofort Martin Seidel Ratsmitglied der Bürgerliste im Samtgemeinderat.



Reinhard Beckmann hatte als Mitglied der Bürgerliste Samtgemeinde Grasleben sein Mandat bereits vor mehreren Wochen auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen niedergelegt. Ratsvorsitzender Kurt Bartsch und Samtgemeindebürgermeister Gero Janze dankten Beckmann stellvertretend für Rat und Verwaltung für sein über Jahrzehnte währendes Engagement für die Belange der Samtgemeinde Grasleben. Auch der Verabschiedete selbst nutzte die Gelegenheit, seinerseits Dankesworte zu sprechen und an einige Meilensteine seiner 26 Jahre langen Ratszugehörigkeit zu erinnern. Beckmanns Ausscheiden aus dem Samtgemeinderat ist allerdings nicht gleichbedeutend damit, dass er sich nicht weiterhin politisch engagiert, denn Mitglied im Gemeinderat seines Wohnortes Querenhorst bleibt er auch weiterhin.

Ungewöhnlich war der Sitzungsort für die letzte Samtgemeinderatsitzung vor der Sommerpause. Die Sitzung fand nicht in Grasleben, sondern in der Flüchtlingsunterkunft in Mariental statt. Samtgemeindebürgermeister Gero Janze legte wert darauf, die aktuelle Situation in Hinblick auf die Finanzierung der Unterbringung von Asylbewerbern zu verdeutlichen. „Der Rat muss einfach einmal live sehen, wo unsere Mittel hingehen.“ Gleichzeitig wies er darauf hin, dass der Landkreis mindestens 2.000 Euro pro Jahr und Asylbewerber an die Samtgemeinde zahlen müsste, alles andere sei nicht auskömmlich. Zum Hintergrund: Eigentlich ist der Landkreis für die Unterbringung von Asylbewerbern zuständig, jedoch übernehmen die Gemeinden diese Aufgabe für die Landkreise. „Dann aber bitte mit auskömmlicher Finanzierung“, so Janze.


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