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Pflegereform: CDA fordert Zustimmung



Pflegereform: CDA fordert Zustimmung


Symbolfoto:  Marc Angerstein
Symbolfoto: Marc Angerstein Foto: Marc Angerstein

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Wolfenbüttel. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Wolfenbüttel erwartet von der rot-grünen Landesregierung im Bundesrat die Zustimmung zur Reform der Pflegeberufe. Herbert Theissen, Vorsitzender der CDA im Kreis Wolfenbüttel, erläutert: „Die Trennung der bisherigen Pflegeausbildungen nach Altersgruppen der Patienten wird den Anforderungen der heutigen Pflege nicht mehr gerecht. Erforderlich ist vielmehr eine übergreifende pflegerische Qualifikation.“

Deshalb unterstützt die CDA Kreisverband Wolfenbüttel die geplante Reform der Pflegeberufe, die aktuell in Bundestag und Bundesrat beraten wird. Herbert Theissen: „Das geplante neue Pflegeberufe-Gesetz schafft einen neuen Berufsstand mit eigenem Selbstbewusstsein gegenüber anderen Berufen des Gesundheitswesens. Die Auszubildenden lernen mehr als in den drei bisherigen getrennten Ausbildungszweigen Altenpfleger, Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger.“


Wissenschaftlich belegt ist, dass schon zurzeit etwa 80 Prozent der Ausbildungsinhalte der drei Pflegeausbildungen gleich sind. Von sehr großer Bedeutung für die zukünftige Ausbildungsqualität ist nach Einschätzung der CDA im Kreis Wolfenbüttel die künftig verbindliche Praxisanleitung von mindestens 10 Prozent der während eines Einsatzes zu leistenden praktischen Ausbildungszeit.

Insgesamt spricht folgendes für die neue generalistische Pflegeausbildung: die Vervielfältigung der beruflichen Möglichkeiten durch universelleren Einsatz, verbesserte Verdienstmöglichkeiten in Kombination mit zusätzlichen Karrieremöglichkeiten und schließlich die neue hochschulische Pflegeausbildung, die für die Pflegeausbildung neue Zielgruppen erschließen wird. Herbert Theissen abschließend: „Die Vorteile des Pflegeberufe-Reformgesetzes sind offenkundig. Wir erwarten, dass die rot-grüne Landesregierung Niedersachsens dieses Gesetz im Bundesrat unterstützt, damit es möglichst bald in Kraft tritt.“


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