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Pöbeleien und Gewalt: Polizei will am Vatertag Präsenz zeigen



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Pöbeleien und Gewalt: Polizei will am Vatertag Präsenz zeigen

Man wolle bei Verfehlungen und Verstößen gegen die Corona-Verordnung konsequent einschreiten. Die Gewerkschaft der Polizei appelliert an die Vernunft der Menschen.

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Symbolbild Foto: Pixabay

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Region. Am bevorstehenden "Himmelfahrtstag", der bereits zum zweiten Mal unter den Bedingungen der Corona-Pandemie stattfindet, wird die Polizeidirektion Braunschweig wiederum mit einem erhöhten Personaleinsatz präsent sein. Die Erfahrungen aus dem zurückliegenden Jahr hätten gezeigt, dass Abstands- und Hygieneregeln unter dem Einfluss größerer Mengen Alkohol vielfach missachtet würden, weshalb die Einsatzkräfte an diesem Brauchtumstag vor besonderen Herausforderungen stünden. Das berichtet die für die gesamte Region zuständige Polizeidirektion Braunschweig in einer Pressemitteilung.



In den vergangenen Jahren waren in der Region am sogenannten "Vatertag" mit zunehmender Alkoholisierung immer wieder Pöbeleien, Streitigkeiten und Körperverletzungen zu verzeichnen. Insbesondere in größeren Personengruppen sei es beim polizeilichen Einschreiten zu Solidarisierungseffekten mit teilweise hoher Gewaltbereitschaft, geringer Ansprechbarkeit und wachsender Respektlosigkeit gegenüber den Einsatzkräften gekommen.

"Wir werden inakzeptables Verhalten nicht dulden"


Trotz derzeit regional unterschiedlichen Lockerungen gelten weiterhin Abstands- und Kontaktbeschränkungen. Die Polizei werde ihre Maßnahmen daher in enger Kooperation und Zusammenarbeit mit den Kommunen durchführen. Die Polizei werde zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kommunalen Ordnungsdienste präsent sein. "Wir werden inakzeptables Verhalten nicht dulden und konsequent einschreiten. Um die Pandemie zu überwinden, brauchen wir einen langen Atem. Es liegt an uns allen, wie wir gemeinsam durch diese Zeit kommen", erklärt Polizeipräsident Michael Pientka.

Appell an die Vernunft


Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) appelliert in einer Pressemitteilung an die Vernunft der Niedersachsen. Der diesjährige Himmelfahrts- oder Vatertag sei wie schon im vergangenen Jahr anders als sonst. Landesweit würden wieder eine erhöhte Polizeipräsenz und somit Sonder- und Zusatzschichten erforderlich sein – auch, weil es dieses Jahr zusätzlich die Infektionsschutz-Auflagen je nach Inzidenzwert einzuhalten gelte. „Es spricht natürlich nichts gegen einen Ausflug am Vatertag, aber dieser sollte unbedingt unter Beachtung der ‚Corona-Regeln‘ stattfinden, sodass alle Menschen in Niedersachsen einen friedlichen, sonnigen Himmelfahrtstag genießen können“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff.

Schilff dankt den Polizistinnen und Polizisten, die am Vatertag wieder einmal die Sicherheit gewährleisten würden sowie gemeinsam mit den Ordnungsbehörden die Einhaltung der Auflagen zum Infektionsschutz überwachten. Der GdP-Landesvorsitzende hebt hervor, dass die Einsatzbelastung der Kolleginnen und Kollegen dadurch an diesem langen Wochenende wieder einmal extrem groß sei. Angesichts der unterschiedlichen Regelungen in Niedersachsen, die sich am regionalen Inzidenzwert orientieren, rät Schilff, sich genau zu informieren und an die jeweiligen Vorgaben zu halten.


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