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Braunschweig: Polizei ahndet über 1.000 Verkehrsverstöße bei Radfahrern



Braunschweig

Polizei ahndet in Aktionswoche über 1.000 Verkehrsverstöße bei Radfahrern

Zudem seien rund 2.000 Fahrräder und 400 Pedelecs auf ihre Verkehrssicherheit kontrolliert worden. Bei rund einem Viertel stellten die Beamten relevante Mängel fest.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Marvin König

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Braunschweig. Im Rahmen der Fahrradhelm-Kampagne haben die Polizeiinspektionen der Polizeidirektion Braunschweig zwischen dem 14. und dem 18. Juni zahlreiche Kontrollen und Präventionsveranstaltungen mit dem Schwerpunkt Radfahrende im Straßenverkehr organisiert und durchgeführt. Hierüber berichtet die Polizei Braunschweig in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig fielen bei den Kontrollen von rund 2.000 Fahrrädern und 400 Pedelecs bei etwas einem Viertel der Fahrzeuge relevante Mängel in Bezug auf die Verkehrssicherheit auf. Über 1.000 Verkehrsverstöße wurden geahndet.



Bei den Pedelecs lag der Anteil der beanstandeten Zweiräder mit gut fünf Prozent deutlich niedriger. Ungleich höher waren die Anzahl der festgestellten Verstöße bei den Radfahrenden. Fast die Hälfte wurde bei einem Fehlverhalten beobachtet, das erfahrungsgemäß zu Unfällen mit schweren Folgen führen kann. Ein Großteil machten hier die "Geisterfahrer" aus, die den Radweg in entgegengesetzter Richtung oder unzulässige Verkehrsbereiche wie die Fußgängerzone oder den Gehweg befuhren. Diese Verstöße summierten sich zu mehr als die Hälfte der insgesamt über 1.000 Ahndungen; gefolgt von mangelnder Beleuchtung und der Nutzung von Mobiltelefonen oder Kopfhörern während der Fahrt.

Beim ordnungsgemäßen Verhalten im Straßenverkehr schnitten die Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer besser ab. Von den knapp 400 Kontrollierten wurden nur etwa 70 wegen eines Fehlverhaltens auffällig. Auch hier war die falsche Straßenbenutzung am häufigsten zu beanstanden.

400 Teilnehmende bei Präventionsprogrammen


In den Polizeiinspektionen wurden die Kontrollen und Präventionsveranstaltungen über die Social-Media-Kanäle mit Fotos und Videos unter dem Motto "Hut ab - Helm auf!" begleitet. Dadurch konnte eine Vielzahl von Personen nicht nur persönlich, sondern auch über die digitalen Medien über die Fahrradhelmkampagne erreicht und informiert werden. Während der landesweiten Verkehrssicherheitswoche nahmen fast 400 Personen an Präventionsveranstaltungen teil und informierten sich bei der Polizei und ihren Kooperationspartnern zum Thema Verkehrssicherheit auf dem Fahrrad oder Pedelec.

Polizeipräsident Michael Pientka: "Die Kampagne war ein voller Erfolg! Gesundheit und Sicherheit sind zwei der wichtigsten Güter, die unser Leben bestimmen. Bleiben Sie Ihrer Gesundheit zu Liebe konsequent mit Ihrer eigenen Sicherheit: Ob auf dem Fahrrad oder Pedelec, tragen Sie einen Helm und kommen Sie sicher durch den Straßenverkehr." Die Kampagne endete am bundesweiten Verkehrssicherheitstag am 19. Juni Eine Fortsetzung ist bereits für den Herbst geplant.


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