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Polizist musste bei Verkehrskontrolle Faustschlägen ausweichen


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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04.10.2017

Reislingen/Bahrdorf. Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss muss sich ein 23 Jahre alter Motorroller-Fahrer strafrechtlich verantworten. Da er bei einer Verkehrskontrolle sich aggressiv verhielt und versuchte, den kontrollierenden Beamten zu schlagen, muss sich der Beschuldigte zusätzlich wegen Widerstand gegen Polizeibeamte rechtfertigen.



Zunächst war der 23-Jährige nach Polizeiangaben zusammen mit einem 17-jährigen Kumpel in der Nacht zum Mittwoch um 2.30 Uhr auf dem Radweg der Wolfsburger Zollstraße überprüft worden. Hierbei steuerte der 17-Jährige mit 1,01 Promille ohne Fahrerlaubnis die Aprilia des 23-Jährigen, der ferner mit 1,44 Promille alkoholisiert als Sozius mitfuhr und sich als Besitzer der Maschine dadurch ebenfalls strafbar machte.

Noch an Ort und Stelle wurden beiden, sowohl dem Fahrzeughalter als auch dem Fahrzeugführer, die Weiterfahrt untersagt. Zusätzlich stellten die Beamten die Fahrzeugschlüssel sicher. Während der 17-Jährige zur genauen Feststellung des Atemalkoholwertes zur Polizeiwache musste, wurde der 23-Jährige entlassen.

Unbelehrbar und aggressiv


Eine gute Stunde später traf eine Zivilstreife erneut den 23-Jährigen am Steuer seines Motorrollers in der Straße Am Windmühlenberg in Bahrdorf an. Hier bestritt der 23-Jährige, zuvor in Wolfsburg kontrolliert worden zu sein. Außerdem widersetzte sich der Beschuldigte den weiteren Anordnungen der Beamten und versuchte, einen 31-jährigen Polizeikommissar mit mehreren Faustschlägen zu treffen.

Erst mit Hilfe weiterer Einsatzkräfte gelang es, den 23-Jährigen mit Handschellen zu fixieren, um ihm in der Wache eine Blutprobe entnehmen zu lassen. Zur Ausnüchterung verbrachte der 23-Jährige schließlich den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle.


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