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„Pop Meets Classic" - Interview mit Dirigent Helmut Imig

von Nick Wenkel


Dirigent Helmut Imig im Interview mit der Volksbank BraWo und regionalHeute.de. Foto: Undercover/Wolfgang Kleber/Nick Wenkel
Dirigent Helmut Imig im Interview mit der Volksbank BraWo und regionalHeute.de. Foto: Undercover/Wolfgang Kleber/Nick Wenkel

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05.04.2018

Braunschweig. Am 28. April ist es wieder soweit: „Pop Meets Classic" geht in die nächste Runde. Zum mittlerweile 12. Mal steht dann das Braunschweiger Staatsorchester wieder gemeinsam mit der „Pop Meets Classic“-Band und ausgewählten regionalen Solisten und Acts auf der Show-Bühne. Auch in diesem Jahr kann sich das Publikum auf seine etablierten Lieblinge freuen, unter anderem auf Helmut Imig als Dirigenten des Staatsorchesters.


Zur Person


Der 1941 in Bonn geborene Helmut Imig ist mittlerweile seit über 25 Jahren als freischaffender Dirigent tätig. An der Kölner Musikschule absolvierte er damals ein künstlerisches und gleichzeitig ein Musikwissenschaft-Studium an der Bonner Universität. In seiner langjährigen Zeit als Dirigent arbeitete Imig unter anderem mit den Orchestern der Dresdner Philharmonie, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, der London Sinfonietta sowie dem Tonkünstlerorchester Wien. Helmut Imig leitete zudem bereits mehrere Filmkonzerte mit dem Staatsorchester Braunschweig, zuletzt die deutsche Erstaufführung von „Blancanieves".


Von links: Carsten Ueberschär (Volksbank BraWo), Milda Tubelyte und Markus Schultze. Foto:


Helmut Imig im Interview


In nur wenigen Tagen steht Imig dann wieder mit der Pop Meets Classic-Band auf der Bühne. Unter den rund 6.000 Gästen in der Volkswagen Halle wird auch Carsten Ueberschär, Leiter der Volksbank BraWo Direktion Braunschweig, sein. Zusammen mit regionalHeute.de sprach er mit Helmut Imig über das kommende Event:

Ueberschär: Herr Imig, wenn unsere Region ein musikalisches Stück wäre, wie würde es klingen?
Imig: Ein Potpourri mit Sicherheit, vielseitig aber harmonisch.

Ueberschär: Als Dirigent ist es Ihre Aufgabe viele Menschen zu leiten und zusammenzuhalten. Eine Aufgabe, die mit Blick auf das gesellschaftliche Leben abseits der Musik schwierig erscheint. Welche Empfehlung haben Sie, damit dieses Meisterwerk unter den Menschen im Alltag gelingt.
Imig: Macht doch ALLE Musik! Das verbindet (wie der Sport) –Und wer kein Taktgefühl hat, sollte bloß nicht so laut singen!!!

Ueberschär: Bleiben wir beim Thema Schwierigkeit. Welches Stück wird für Sie und Ihr Orchester bei "Pop meets Classic" das anspruchsvollste?
Imig: Meist ist es der Klassische Beitrag, der am schwierigsten ist. Die poppigen Nummern sind ja oft „quadratisch, praktisch, gut“, zumindest, was den Grund-Beat angeht.

Ueberschär: Worauf freuen Sie sich am meisten?
Imig: Auf die Chornummern! Solche Stücke kommen seltener auf mich zu seit ich nicht mehr fest an Opernhäusern engagiert bin. Dazu sind mir auch besonders die grenzüberschreitenden, over-crossenden Nummern eine willkommene Herausforderung.

Ueberschär: Welchen Rat können Sie jungen Musikern geben, die ein höheres Ziel mit Ihrer Begabung ersuchen?
Imig: ÜBEN, WEITERMACHEN, DURCHHALTEN! Eine gute Kombination von Vielseitigkeit und Einseitigkeit ist hilfreich!! Man sollte irgendetwas besonders gut können, bei allem Überblick also ein Spezialgebiet ansteuern. Das soll nicht einengen, ist einem aber oft zum Weiterkommen hilfreich.


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