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Private Daten im Abgasskandal: Winterkorn unfair behandelt?



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Private Daten im Abgasskandal: Winterkorn unfair behandelt?

von Alexander Panknin


Ex-VW-Chef Martin Winterkorn weiter im Kreuzfeuer. Foto: Volkswagen
Ex-VW-Chef Martin Winterkorn weiter im Kreuzfeuer. Foto: Volkswagen Foto: Volkswagen

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Wolfsburg/Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt Medienberichten zufolge nicht nur im Abgasskandal gegen den Ex-VW-Chef Martin Winterkorn, sondern auch wegen Steuerhinterziehung. Dabei seien Angaben zu persönlichen Verhältnissen offen gelegt worden, dies sei nun durch Winterkorns Anwalt Dörr kritisiert worden.



Die Bild am Sonntag hatte in der aktuellen Ausgabe in einem Artikel aus der Ermittlungsakte über Winterkorn im Abgasskandal zitiert und von Steuerermittlungen berichtet. Demnach ginge es um rund 10 Millionen Euro, die auf Schweizer Konten transferiert worden seien, so die Bild.

Unzählige private Angaben zu Winterkorns Finanzen aus den Steuerermittlungen seien auch im Abgasprozess den Anwälten vorgelegt worden. Dörr habe dieses Vorgehen nun kritisiert, auch eine Strafanzeige gegenüber den verantwortlichen Staatsanwalt steht nun im Raum.


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