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Pro angefangene halbe Stunde 10 Cent mehr - Stadt Helmstedt erhöht Parkgebühren



Helmstedt

Pro angefangene halbe Stunde 10 Cent mehr - Stadt Helmstedt erhöht Parkgebühren

Mit der Erhöhung sollen Mindereinnahmen abgewendet werden, die aufgrund der Umsatzsteuerpflicht ansonsten den Haushalt der Stadt Helmstedt belasten würden.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Alexander Panknin

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Helmstedt. Das Thema Parkraumbewirtschaftung polarisiert. Auch den Verantwortlichen der Stadt Helmstedt ist das bekannt. Die Einführung der Umsatzsteuerpflicht auf einen Teil der kommunalen Einnahmen erfordert jedoch, die Parkgebühren von 50 auf 60 Cent pro angefangene halbe Stunde Parkzeit zu erhöhen. „Seit Beginn dieses Jahres muss die Stadt Helmstedt Umsatzsteuer auf die Parkgebühren abführen“, erläutert hierzu der zuständige Fachbereichsleiter Dirk Stein-Bosse.



Mit dieser "moderaten Erhöhung" der Parkgebühren seien keine Mehreinnahmen für den städtischen Haushalt verbunden. Es würden hierdurch lediglich Mindereinnahmen abgewendet, die aufgrund der Umsatzsteuerpflicht ansonsten den Haushalt der Stadt Helmstedt belasten würden.

Parkcard kostet nun 30 Euro


Der Preis für die Parkcard wurde mit Blick auf die Haushaltskonsolidierung von bisher 20 auf jetzt 30 Euro für ein Vierteljahr angehoben. Sie ermöglicht in Verbindung mit einer Parkscheibe das Parken auf allen bewirtschafteten Parkplätzen der Stadt Helmstedt. „Wir bieten den Kunden aus Helmstedt und dem Umland damit eine gute und auch mit 30 Euro lukrative Möglichkeit, in der Innenstadt günstig zu parken“, sagt Bürgermeister Wittich Schobert.

Der Rat der Stadt Helmstedt hat in seiner Dezembersitzung im vergangenen Jahr sowohl die Erhöhung der Parkgebühren als auch den neuen Preis für die Parkcard beschlossen. Inzwischen ist die technische Umstellung sowie die entsprechende Beschriftung der Parkscheinautomaten erfolgt. „Die sogenannte „Brötchentaste“, also die Möglichkeit, für eine kurze Erledigung von bis zu 15 Minuten einen kostenlosen Parkschein zu ziehen, bleibt von den Gebührenerhöhungen unberührt“, erklärt Schobert abschließend.


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