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Promovenden-Netzwerk an der Ostfalia gegründet



Promovenden-Netzwerk an der Ostfalia gegründet


Erstes Promovenden-Netzwerk-Treffen (von links): Prof. Dr. Andreas Ligocki mit den Doktoranden Oliver Waßmann, Sven Jacobitz, Florian Hohmann, Florian Meyer, Haoqi Tao, Hendrik Poschmann und Toni Wilhelm. Foto: Ostfalia
Erstes Promovenden-Netzwerk-Treffen (von links): Prof. Dr. Andreas Ligocki mit den Doktoranden Oliver Waßmann, Sven Jacobitz, Florian Hohmann, Florian Meyer, Haoqi Tao, Hendrik Poschmann und Toni Wilhelm. Foto: Ostfalia

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Wolfenbüttel. Immer mehr Absolventen der Ostfalia Hochschule wollen promovieren – und schaffen das auch. Unterstützt werden sie hierbei seit vielen Jahren durch ein gutes Netzwerk von Professoren der Hochschule und Partneruniversitäten im In- und Ausland. Jetzt wurde ein „Promovenden-Netzwerk“ gegründet, um den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Professoren und Doktoranden fachübergreifend zu intensivieren.



Die Promotionsmöglichkeiten für Fachhochschulabsolventen sind in Deutschland an jeder Universität oder anderen wissenschaftlichen Hochschulen unterschiedlich geregelt. Fachhochschulen (FH) besitzen – mit Ausnahme im Bundesland Hessen – kein eigenes Promotionsrecht. Jedoch können ihre Professoren als Betreuer oder Prüfer in einem Promotionsverfahren tätig werden, wie das Beispiel der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zeigt. Hier können Doktoranden bzw. Promovenden durch eine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter unterstützt werden, finanziert zum Beispiel durch ein Drittmittelprojekt. In der Regel ist die Promotion dann Teil eines Forschungsantrages, der zusammen mit dem betreuenden Professor gestellt werden muss.

Derzeit werden an der Ostfalia mit ihren 12 Fakultäten und rund 13.000 Studierenden über 30 Doktoranden in Kooperation mit Universitäten im In- und Ausland auf dem Weg zur Promotion betreut. „Hilfreich ist hier das interdisziplinäre Arbeiten mit einem hohen Praxisbezug in den angewandten Wissenschaften. Es verzahnt Theorie und Praxis und ermöglicht einen Blick über den Tellerrand. Das Schreiben der Dissertation mit dem Anspruch einer besonders vertieften, selbstständig verfassten wissenschaftlichen Arbeit stellt jedoch eine Herausforderung dar“, sagt Florian Hohmann, einer von neun Doktoranden an der Fakultät Maschinenbau. „Er wird sie meistern, wie zahlreiche andere vor ihm“, sagt sein Betreuer Prof. Dr. Andreas Ligocki und betont: „Neben der wissenschaftlichen Fragestellung ist das Netzwerken innerhalb der Hochschulfamilie sehr wichtig. Ich glaube, dass dieses einen besonderen Vorteil der Promotion an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften gegenüber Universitäten darstellt“, so Ligocki.



Während Florian Hohmann auf seine Promotion an der Technischen Universität Braunschweig noch hinarbeitet, hat Stamatia Dimopoulou ihren Doktortitel schon. Er wurde ihr vor wenigen Tagen an der Technischen Universität Clausthal verliehen. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Versorgungstechnik verfasste ihre Dissertation zum Thema Energiemanagement eines hybriden Speichersystems in einem Einfamilienhaus unter Einbindung von Elektromobilität. Seit 2013 wurde sie an der Ostfalia im Rahmen des kooperativen Promotionsprogramms Elektromobilität von Prof. Dr. Ekkehard Boggasch betreut, der bei der Prüfung auch einer der Gutachter war.

Promovenden-Netzwerk


Den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Doktoranden und betreuenden Professoren aller Fakultäten zu fördern und auszuweiten war das Anliegen des ersten Promovenden-Netzwerk-Treffens an der Fakultät Maschinenbau am 28. November am Campus Wolfenbüttel der Ostfalia. Vorgesehen ist die Nutzung einer gemeinsamen Plattform, „Tee-Termine“ für Vorschläge und persönliche Gespräche in der Gruppe, Seminarangebote wie zum Beispiel Rhetorik und Wissenschaftliches Schreiben sowie eine Tagung im kommenden Jahr.


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